Southside Festival

10.6.2005

Da wir alle an diesem Freitag noch arbeiten müssen, treffen wir uns erst um 16.00 Uhr bei Volker. Der Berlingo ist schon zur Hälfte voll gepackt mit Zelt, Schlafsäcken, Kühlbox, Grill, Stühlen, Getränken und Klamotten.
Nachdem wir eine halbe Stunde damit verbracht haben, auch noch die Sachen der anderen beiden in den nicht gerade kleinen Kofferraum zu quetschen, stellen wir leider fest, dass Susies Klappstuhl nicht mehr hinein passt. Er wird also das Wochenende einsam und alleine mit Gerda verbringen.
Und los geht’s ... von Stau zu Stau ... über falsche Autobahnen ... und dem unguten Gefühl, was man jetzt schon alles auf der Bühne verpasst.

20.30 Uhr: Wir sind tatsächlich endlich angekommen! Parkplatz 8, von dem aus man einen wundervollen Blick über Parkplatz 5 + 6 hat – Auto an Auto.
Wir werden von einem jungen, netten Mädchen eingewunken, die uns anweist, rechts neben dem Chrysler zu parken. Als ich der Anweisung etwas verwirrt folgen will brüllt sie „neee, rechts!“. Achso ... sie meinte das andere rechts – nämlich links. Der erste Brüller des Tages :-).
Erst einmal riesige Freude, Jubelschreie und für mich die ersten Schlucke Bier für dieses Wochenende.
Nachdem wir den Kofferraum ausgeladen haben, das nächste Problem: Wie bekommen wir dieses ganze Zeug denn nun auf den Campingplatz?? Volker, als erfahrener Rock am Ring Besucher, hat vorsorglich eine Sackkarre mitgenommen, aber da bekommen wir nur ungefähr ein Drittel des Gepäcks unter. Der Rest wird einigermaßen gleichmäßig auf uns vier verteilt, ein winzig kleiner Rest (unter anderem die sechs Wasserflaschen, die wir am Sonntag noch holen werden) bleibt im Auto zurück.
Jetzt heißt es Tüten, Taschen, Postkiste (die den Namen „Daisy“ erhält – „Koooomm Diasy, schön weiter. Bei Fuß!“) und Trollies auf die Anwesenden verteilen und losstapfen. Wie wir später feststellen werden, in die falsche Richtung und in einem riesigen Bogen um das Festivalgelände herum, aber noch sind wir guter Dinge.

21.30 Uhr: Nachdem wir uns jetzt eine ganze Stunde lang an hämisch grinsenden Festival Besuchern, die sich bereits hinter der Einzäumung befinden, vorbeigeschleppt haben, haben wir endlich den Eingang erreicht, unser obligatorisches Bändchen abgeholt und befinden uns auf dem Campinggelände. Jetzt heißt es Zeltplatz suchen und so wie das aussieht, wird das keine leichte Aufgabe.
Wir stehen auf einer Landebahn, die irgendwo in der Ferne auf das eigentliche Festivalgelände führt, und die rechts und links von dicht stehenden Zelten begrenzt wird. Uns schwant langsam, dass es schwierig werden könnte, einen Zeltplatz zu finden, der groß genug ist um drei Zelte aufzunehmen (wir erwarten noch ein befreundetes Pärchen aus der Nähe von Augsburg).
Die Männer schwärmen erst einmal aus um sich umzusehen, Susie und ich freuen uns einfach und bewundern mit großen Augen das Geschehen.
Nachdem Peter und Volker zurück kommen und wir ihre langen, besorgten Gesichter sehen, ahnen wir böses. Kein Zeltplatz gefunden, der irgendwie groß genug für uns alle ist. Ein letzter Versuch wird gestartet, in dem wir einfach mal am Zaun entlang gehen. Wir beschließen schließlich, das Absperrband, dass auf dem Boden festgemacht wurde, ein wenig zur Seite zu schieben und dort mit unseren Zelten nebeneinander hin zu pflanzen. Später werden die Securitys deshalb unsere neuen, besten Freunde werden :-).

22.15 Uhr: Die Zelte sind aufgebaut, Uwe und Sonja sind auch eingetroffen und wir werfen den Grill an. Aus der Ferne schallen die letzten beiden Titel von „Audioslave“ zu uns herüber und Peter und ich sind untröstlich, dass wir es zu denen nicht mehr geschafft haben. Immerhin spielen sie einen der „Rage against machine“ Klassiker und wir werden etwas wehmütig. Allerdings kann uns das folgende Steak dann wieder versöhnen, da unser Magen bereits in den Kniekehlen hängt.

1.00 Uhr: Wir haben tatsächlich keine einzige Band an diesem Abend gesehen (wobei nach „Audioslave“ nur noch „System of a Down“ und „New Order“ gefolgt sind und wir die nicht unbedingt sehen wollten)
Dafür sitzen wir gemütlich um das Feuer im Grill herum, trinken viel und reden Blödsinn. Plötzlich steht Volker auf und begibt sich zu seinem Zelt. Wir hören ihn sagen „Hey Du, das ist unser Zelt.“ Eine weibliche Stimme antwortet „Nee, das ist mein Zelt.“ Und so geht das ungefähr 10 Minuten. Susie versucht es ebenfalls und kann das Mädchen schließlich davon überzeugen, dass ihr Zelt direkt hinter ihrem steht.
Eine halbe Stunde später sitzt ein verwirrter Mit-Konzert-Besucher vor Peter und meinem Zelt und die gleichen Szenen spielen sich ab.
Wir stellen unter großem Gelächter fest, dass wir tatsächlich die gleichen Zelten nebeneinander gebaut haben. Grün zu grün und blau zu blau.
(„Und ich sag noch vorhin zu Peter: „Guck mal, das Zelt sieht aus wie unseres. Da bauen wir hin.“ *lach*)
Andre, der Mensch, der unbedingt in unser Zelt wollte, wir uns das restliche Wochenende begleiten und wird morgens immer von seinen Kollegen geschimpft, weil er die ganzen Biervorräte mit uns geteilt hat :-).

4.00 Uhr: Es wird Zeit für den Schlafsack. Ich versuche das helle Flutlicht genau so zu ignorieren, wie den, die ganze Nacht auf vollen Touren laufenden, Generator. Immerhin haben wir einen Platz, den wir immer und sofort wieder finden! Da nimmt man das schon einmal in Kauf. (Mancher Festivalbesucher hat sich tatsächlich nen Pfeil auf die Straße gemalt, wo er in den Zeltdschungel eindringen muß „Tom wohnt hier“ oder so ähnlich. Im Dunkeln wirklich schwierig und auch im Hellen nicht wirklich einfacher!)

11.6.2005

8:30 Uhr: Die Nacht ist vorbei und ich stelle mich das erste Mal an diesem Wochenende bei den Dixi-Klos an. Ja, die sind eklig, aber immerhin werden sie ca. 6-7 Mal am Tag geleert, gereinigt und desinfiziert. Hut ab also vor der Organisation. Auf der Dixi-Klo-Skala von 1-10 erhalten diese ganz sicher eine 8,9!
Frühstück wird ausgepackt, man sitzt gemütlich bei Kaffee, Tee, Brötchen, Marmelade, Wurst und Käse und freut sich darüber, dass wir sooo gut organisiert sind :-).
Zähne putzen und flüchtiges Waschen wird mit mitgebrachten Wasserflaschen direkt am Zaun erledigt.

12.30 Uhr: Die Security hält mal wieder bei uns an und versucht uns klar zu machen, dass wir unsere Zelte abbauen müssen, weil wir den Rettungsweg zu stellen. Den Abend davor haben wir diese Aufforderung noch ignoriert, diesmal wird das etwas schwieriger. Als wir diesmal um die Ecke schauen, sehen wir bereits den Feuerwehrwagen näher kommen, Zelte werden davor einfach von ihren Heringen befreit und irgendwie weg geschoben (die Besitzer sind scheinbar schon zur Musik gewandert ... oder schlafen noch und bekommen nix mit, wobei ich das eher für unwahrscheinlich halte bei dem Lärm *g*).
Gott sie Dank hat die Security ein Einsehen und verschiebt kurzer Hand, mit tatkräftiger Mithilfe der Zeltbewohner, den Zaun um ca. einen halben Meter. Überhaupt ist zu sagen, dass ich so nette Securityleute auf noch keinem Event gesehen haben. Ebenso die Sanis. Alles seeeehr friedlich und das Wort „familiär“ wird zum neuen Schlagwort.
Das Feuerwehrauto quetscht sich dann auch ohne größere Probleme an uns vorbei und wir können aufatmen.

15.00 Uhr: Wir begeben uns das erste Mal auf das Festival-Gelände und müssen dazu mal wieder an einer Kontrolle vorbei, was ich persönlich ein wenig nervig und unnötig finde. Aber was soll’s.
Dahinter wartet Glückseligkeit auf mich/uns. Essen, wo auch immer das Auge hinblickt, jede Menge Getränkestände, darunter auch mehrere Cocktailzelte, was mich als Nicht-Biertrinker doch sehr glücklich macht, zwei Bühnen, mit „Blau“ und „Grün“ betitelt, wobei die grüne eine riesige Leinwand besitzt.
Außerdem gibt es einen Basar, ein Chill-Out-Zelt in dem man Wasser-Pfeife rauchen kann und ein abgesperrtes Arial, in dem Motorradfahrer ihren Spaß haben. Das ist auch unser erstes Ziel.

16.00 Uhr: Die FX-Show fängt an. Motorradfahrer, die über Rampen springen und mit ihrem Bike machen, was sie wollen. Sie fliegen sozusagen mit ihren Motorrädern um die Wette und ich kann das alles immer noch nicht fassen. Die sind wirklich richtig gut!
Richtig bewußt bekommen wir auch jetzt noch keine Band mit, wobei „Moneybrother“, „La Vela Puerca“ und „The Robocop Kraus“ trotz allem deutlich zu hören sind und wir ab und an ein wenig mitswingen können.

19.00 Uhr: Wir sind zurück auf dem Zeltplatz um uns für das bevorstehende Abendprogramm zu stärken. Der Grill wird wieder angefacht und es herrscht ein wenig Eile. Immerhin fangen um 20.30 Uhr Mando Diao an und die will ich mir um nix in der Welt entgehen lassen.

21.00 Uhr: Natürlich haben wir es nicht ganz rechtzeitig geschafft, aber die halbe Stunde, die ich von diesen großartigen Schweden mitbekomme, versöhnt mich etwas. Man wirft ihnen wohl eine gewisse Arroganz vor und dem kann ich nur zustimmen. Aber Musik können sie ganz eindeutig machen und auch animationstechnisch sind die wirklich klasse.
Die anderen fünf haben sich zum Bierholen verabschiedet, was mir das Privileg einräumt, Mando Diao ganz alleine zu genießen :-).

21.45 Uhr: Wir haben es rechtzeitig zu „Queens of the Stoneage“ geschafft. Da diese auf der „Green-Stage“ spielen, gibt es hier auch die tolle Leinwand und wir bekommen alles hautnah mit. Wer noch keine CD von denen sein Eigen nennt, sollte sofort losgehen und sich eine besorgen. Vorzugshalber „Songs for the deaf“. Der Name ist Programm *lach*.
Nee, mal im Ernst. Diese Menschen sind einfach richtig große Virtuosen. Was sie auf ihren Alben schon eindrücklich bewiesen haben, toppen sie live tatsächlich noch. Diese Musik ist Kunst und ich habe schon lange niemanden so genial Gitarre spielen hören. Ein Augen und Ohren Schmaus!!

22.45 Uhr: „Wir sind Helden“ treten auf der „Blue-Stage“ auf. Da direkt danach „Die Ärzte“ auf der grünen Bühne spielen, entscheidet sich der Großteil dazu, gleich hier zu bleiben. Susie möchte die Helden gerne sehen und verschwindet mit Volker, während Peter, Uwe, Sonja und ich uns einen geeigneten Platz für die beste Band der Welt suchen.
Jetzt heißt es erst einmal ne gute Stunde frieren. Es hat mittlerweile ca. 6 Grad und in dem Moment wo man sich nicht mehr bewegt oder eingequetscht in einer Menschenmasse steht, zieht es ganz empfindlich.
Aber hey ... wer die Ärzte sehen will, muß eben leiden. :-)

23.30 Uhr: Pünktlich auf die Minute (wie eigentlich alle Bands auf diesem Festival. Erneut Hut ab vor der reibungslosen Organisation!) betreten Fahrin Urlaub, Bella B. und Rod Rodriguez die Bühne und fackeln 1 1/2 Stunden ein Feuerwerk von neuen und alten Songs ab.
Ich bin glücklich, kann jeden Song mitgrölen (wie das meiste des zahlreich erschienen Publikums) und nachdem Fahrin beschließt, dass er gerne noch eine Zugabe spielen möchte, auch wenn seine Zeit eigentlich schon um ist (O-Ton: „Dann prügeln wir uns eben mit Oasis. Das wird ein Spaß!), sind alle glücklich. Leider haben sie „Westerland“ nicht gespielt, aber man lernt ja verzichten :-).

1.15 Uhr: Wir machen uns auf den langen Rückweg zu unserem Zelt. Nachdem wir dabei zwei Songs von „Oasis“ mitbekommen („Leyla“ ist toll, der Rest nicht wirklich), beschließen wir, uns die nicht mehr anzusehen.
Volker und Susie bleiben noch. Immerhin hat man ja wohl dafür bezahlt und wann bekommt man die sonst noch mal zu sehen?

2.00 Uhr: Wir sind müde und geschafft. Heute Abend kein langes zusammen sitzen sondern gleich ins Zelt und schlaaaaaafen *gähn*.

12.6.2005

9.00 Uhr: Die Nacht ist vorbei. Wir sind trotz allem frisch und ausgeruht, endlich knallt die Sonne so richtig (wenn auch immer nur im 10 Minuten Takt: 10 Minuten heißer Sonnenschein, 30 Minuten kalter Wind und Wolken, 10 Minuten Sonnenschein usw.).
Erst einmal Frühstück, sich mit Nachbarn unterhalten, die ne Melone ausgehöhlt, mit Wodka gefüllt und danach die Früchte wieder rein geschmissen haben. Hmmmmm, lecker!!
Auch Andre ist wieder da. Wir sitzen also eine ganze Weile zusammen, werden von „Das Ding“ fotografiert, trinken, essen, lachen und haben Spaß.
Außerdem beobachten wir die Massen dabei, die ihre Zelte bereits abgebaut haben und ihre ganze Habe zurück zum Auto schleppen. Stundenlang reißt der Strom von Menschen nicht ab und es gibt immer was zu sehen.

14.00 Uhr: Uwe und Sonja haben zusammen gepackt und verabschieden sich. Es ist ein Jammer: Eigentlich hatten sie sich die Karten nur wegen Rammstein besorgt und jetzt können sie sie nicht sehen.

15.30 Uhr: Wir machen uns langsam auf den Weg zum Festivalgelände. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich jetzt ruhig hätte heimfahren können, doch Rammstein am Abend begeistert unsere Männer, also muß ich da wohl durch.
Inzwischen wieder müde geworden schlendere ich mit den anderen über den Platz, kaufe ein wenig im Basar ein, esse mal wieder *Augenroll* und lege mich schließlich mit Peter, Volker und Susie zusammen auf die Wiese.
„Fantomas“, „Phönix“, „And you will know us by the trail of death“ und „2Raumwohnung“ müssen in der Zeit gespielt haben, aber so wirklich viel habe ich davon nicht mitbekommen.
Erst „Turbonegro“ reißt uns aus dem leichten Dösen, dem wir uns hingegeben haben. Wie kann man nur so laut sein?? Peter ist total begeistert und verschwindet gleich mal in der Menschenmenge um sich die Krachmacher näher anzusehen.
Volker und ich entscheiden, eine Runde im Chill-out Zelt zu verbringen.

19.15 Uhr: Wir schenken uns auch die „Nine Inch Nails“ und rauchen stattdessen eine Wasserpfeife zusammen. Meine Augen werden schwer und ich gähne immer öfter. Wir beschließen, noch ne Runde ans Zelt zurück zu gehen um uns auf „Rammstein“ ordentlich vorzubereiten (was soviel bedeutet wie „Ich muß noch mehr Klamotten anziehen, sonst erfriere ich!“).

21.30 Uhr: Wir betreten erneut das Festivalgelände und bekommen noch einen Rest von „Dinosaur Jr.“ mit. Ohne größere Mühe finden wir einen geeigneten Platz für den „Rammstein“ Auftritt und tatsächlich fangen auch die pünktlich um 22.00 Uhr an. Komischer Weise scheint hier noch mehr Andrang zu herrschen, als gestern bei den Ärzten, was mich etwas verwundert. Aber egal.
Ehrlich gesagt, finde ich die Musik von „Rammstein“ zum davonlaufen, aber die Show die diese völlig durchgeknallten Jungs bieten, ist schon sehenswert.
Da wird jede Menge mit Feuer herum geschossen, der Sänger rennt blutverschmiert mit ner Metzgerschürze und einem, zum Messer umfunktionierten Mircro rum usw. usw..
Trotzdem bin ich froh, als es endlich vorbei ist und wir langsam zurück gehen. Bin total müde und ausgepowert. Man wird halt alt ;-).

24.00 Uhr: Der Grill wird noch einmal angeschmissen und die restlichen Steaks darauf gepackt. Währenddessen beobachten wir die Heerscharen von Menschen, die nach Hause fahren wollen, aber leider vollkommen feststecken. Eine Stunde lang geht es weder vorwärts noch rückwärts. Lediglich tausende von Fußgängern, die wie wir zu ihrem weit entfernten Parkplatz müssen, flanieren vorbei.
Bevor ich die letzten beiden Bissen meines Steaks essen kann, fängt es tatsächlich an zu regnen und wir flüchten uns in unser Zelt.
Das waren tatsächlich bis dahin die einzigen Tropfen Regen auf dem Festival, obwohl es manchmal schwer nach Gewitter und Sturm aussah. Wir hatten also riesiges Glück!

13.6.2005

8.30 Uhr: Das Frühstück fällt heute etwas mager aus, weil weder Benzin für den Kocher, noch Brot, noch Wurst oder Käse da sind. Stattdessen packen wir langsam zusammen. Immer mal wieder unterbrochen von ein paar Regentropfen.
Bis 10.00 Uhr, hieß es, muß der Campingplatz geräumt sein. So ganz haben sie das wohl nicht geschafft, aber es war schon unheimlich, wie langsam das Gras unter den diversen Zelten aufgetaucht ist.
Diesmal nehmen wir den richtigen Weg und stellen fest, dass wir in 10 Minuten auf dem Festivalgelände hätten sein können (und nicht in ner Stunde, die wir am Ankunftstag gebraucht haben).
Wir verstauen unsere Habseligkeiten im Auto und machen uns auf den Rückweg. Als erstes wird ein Rastplatz angesteuert, wo man sich tatsächlich unter fließendem Wasser die Hände waschen kann und länger als 10 Sekunden auf dem Klo bleiben kann und es einem da zudem nicht schlecht wird :-).

Alles in allem war es ein überaus gelungenes Wochenende. Die Organisation war fantastisch. Sowohl vorher durch die sehr informative Homepage www.soutside.de, als auch während des Festivals.
Ich war mir im Vorfeld ja nicht ganz schlüssig, ob ich mich auf dieses Event freuen soll. 40.000 Menschen, keine richtigen sanitären Anlagen und nur das Nötigste an Gepäck macht mich eben nervös.
Aber es hat alles wunderbar funktioniert. Wir hatten wundertolle Musik, jede Menge Spaß und von Hektik war an dem ganzen Wochenende auch nichts zu spüren.
Je nach dem was nächstes Jahr an Bands geboten wird, könnte ich mich durchaus wieder dazu überreden lassen.
In diesem Sinne also bis zum nächsten Mal. Soutside Festival 2006, wir kommen!

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