**Gengenbach**

B&B Promotions proudly presents: Nick Carter in Concert

So stand es auf dem Plakat, vor dem die beiden jungen Frauen standen und mit ungläubig aufgerissenen Augen das Konterfei des blonden, jungen Mannes betrachteten.
„Kannst Du das glauben Angel? Er kommt tatsächlich hier her.“
„Nein ... das ist bestimmt nur ein schlechter Scherz. Wieso sollte er sich gerade in dieses winzige Kaff verirren?“
„Hat er nicht immer gesagt, dass er lieber in kleineren Lokalitäten spielt?“
„Na ja ... aber so klein?“
Die beiden Freundinnen sahen sich an und kicherten.
„O.k., wir brauchen Tickets,“ stellte die rothaarige fest und Angel schüttelte ihren dunklen Schopf.
„Keine Chance Keks, da kriegt mich keiner hin.“
„Aber wieso nicht? Meine Güte, so eine Chance wird Dir nicht jeden Tag geboten!“
„Denk einfach mal an die vielen Menschen die dort sein werden und dann ... na ja ... er ... so nahe ... ich glaube nicht, dass das so gut wäre.“
Angel starrte weiterhin abwesend auf das Plakat vor sich. Immer noch war seine Anziehungskraft ungebrochen, immer noch schien da dieses unerklärliche Verständnis für ihn zu sein und immer noch lies er sie innerlich erzittern.
Nein ... sie konnte auf gar keinen Fall zu diesem Konzert gehen ... niemals!
„Ach komm’ schon mein Schatz,“ bettelte das Mädchen mit dem Spitznamen Keks „lass es uns versuchen. Kannst Du Dir das vorstellen? Er und wir ... und „My Confession“ live. Was will man mehr?“
Sie breitete die Arme aus und strahlte ihre Freundin an.
„Kannst Du Dir das vorstellen?“ wiederholte sie und legte Angel einen Arm um die Schulter.
Und wie sie konnte! Nein, keine zehn Pferde würden sie dort hin bringen.
„Tut mir leid Keks, aber ich werde nicht da hin gehen.“
Keks sah ihre Freundin traurig an. „Keine Chance?“
„Nein ... keine Chance!“ Zur Bekräftigung schüttelte Angel den Kopf.
Keks warf einen letzten sehnsüchtigen Blick auf das Plakat.
„Na gut ... ich weiß auch nicht ob ich gehen würde wenn es ... na ja ... der Mann mit den tollen Augen wäre ... Du weißt schon.“
Angel nickte lächelnd. Genau das war es, was sie an ihrer Freundschaft so sehr liebte. Das gegenseitige Verständnis und die Parallelen, die sich so oft in ihren Gedanken fanden.
„Gut,“ sagte Keks und drehte sich entschlossen zu ihrer Freundin herum „dann gehe ich eben alleine und erstattet Dir hinterher Bericht. Kann doch nicht sein, dass Mr. Carter höchstpersönlich hier auftaucht und keine von uns ihn sieht.“
„Wenn Dir so viel daran liegt, mach das.“
Angel beschlich ein ungutes Gefühl. Irgendetwas stimmte hier nicht, aber sie konnte ihrer Freundin ja wohl schlecht verbieten, auf dieses Konzert zu gehen.

**Angels Haus, der Tag des Konzerts**

Angel saß auf dem Bett, die Kopfhörer ihres Discmans auf den Ohren und lauschte mit geschlossenen Augen Nicks Stimme.
Wenn sie schon nicht auf das Konzert ging, konnte sie wenigstens ihre Gedanken dort hin wandern lassen.
Ein wenig plagte sie das schlechte Gewissen, weil sie ihre Freundin tatsächlich ganz alleine dort hin gehen lies. Doch gleich darauf schalt sie sich in Gedanken. Keks hatte es so gewollt, sie sollte sich darüber keine Gedanken machen.

I wanna breathe you
I wanna feel you near
This is my confession
I wanna see what you see
When you cry those tears
This is my confession
I wanna breathe you
I wanna feel you near
Give me just a second
What am I to do?
Maybe it’s obsession
But this is my confession

Dies war eindeutig IHR Lied. Es schien, als habe er beim Schreiben in sie hinein gesehen und ihre geheimsten Gedanken aufgeschrieben. Überhaupt ... manchmal fand sie erschreckende Parallelen zwischen sich und ihm und wenn sie seine Stimme hörte, dann war alles andere um sie herum vergessen.
So kam es dann auch, dass sie weder die Türklingel, noch die erstaunte Stimme ihrer Mutter hörte und auch erst mit bekam, dass sie nicht mehr alleine in ihrem Zimmer war, als sie sanft an der Schulter berührt wurde.
Erschrocken zuckte sie zusammen. Keks stand breit grinsend vor ihr. War das Konzert schon vorbei? Erstaunt warf sie einen Blick auf ihre Uhr. Danach müsste das Konzert eigentlich noch in vollem Gange sein.
Langsam nahm sie die Kopfhörer von den Ohren.
„Was machst Du denn hier?“ fragte sie entgeistert.
„Das ist eine lange Geschichte und glaub mir, im Moment willst Du die garantiert nicht hören,“ antwortete Keks, immer noch mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
„Warum grinst Du so?“So langsam fragte Angel sich, ob sie vielleicht über die Musik eingeschlafen war und im Moment einen, zugegebener Maßen sehr realen, Traum erlebte.
„Sagen wir mal .... ,“ Keks tat als überlege sie angestrengt „ich habe Dir ein Geschenk mit gebracht.“
„Ein Geschenk?“ Angel klang mehr als misstrauisch.
„Ja ein Geschenk. Aber für das würde ich mich an Deiner Stelle erst einmal umziehen und dann mußt Du mit hinunter ins Wohnzimmer kommen. Außerdem würde ich mich beeilen, da sonst Deine Mutter eventuell vorher Dein Geschenk auspackt.“
„Ich verstehe nur Bahnhof,“ gab Angel zu, erhob sich aber trotzdem von ihrem Bett und öffnete ihren Kleiderschrank.

Zehn Minuten später war sie umgezogen und blickte Keks fragend an.
„Ist das angemessen für mein „Geschenk“?“ fragte sie ironisch und Keks nickte zustimmend.
„Es ist peeer-fekt.“
„Und nun?“
„Jetzt kommst Du mit runter.“
„Vielleicht erklärst Du mir erst einmal, warum ich mich umziehen mußte, was da unten auf mich wartet und vor allen Dingen, warum Du hier bist und nicht auf dem Konzert.“
„Später mein Soleada-Schatz, später.“
Sie griff nach Angels Hand und zog sie hinter sich her die Treppe ins Erdgeschoss hinunter.
„Ich hasse Dich!“ nörgelte Angel.
„Ich Dich auch,“ lächelte Keks.
„Und deswegen hasst ihr Euch jetzt?“ kicherte Angel und Keks lachte „ja, manchmal ist Isabella echt gut.“
Im Erdgeschoss angekommen, hielt Keks einen Moment inne.
„O.k., pass auf. Du wirst mich jetzt gleich wirklich hassen, aber ich hoffe, dass sich das mit der Zeit wieder gibt.“
Angels Herz begann zu klopfen und voller Unverständnis blickte sie ihre Freundin an.
„Ich will Dich aber nicht hassen.“
„Glaub mir, Du wirst es,“ sagte Keks im Brustton der Überzeugung, umarmte Angel fest und drehte sie dann in Richtung Wohnzimmer „und jetzt los.“
Sie gab ihr einen sanften Schubs und Angel stolperte Richtung Wohnzimmer. Sie ging die drei Stufen in den Raum hinunter und blieb dann wie angewurzelt stehen.
Der Schock nahm ihr für einen Moment den Atem, ihr Herz setzte für mindestens drei Schläge aus und begann dann mit Vehemenz weiter zu schlagen. Angst schnürte ihr die Kehle zu und begann sich langsam aber sicher in ihrem ganzen Körper aus zu breiten.
„Hi Angel,“ lächelte Nick und stand von der Couch auf, wo er sich gerade noch angeregt mit ihrer Mutter unterhalten hatte..
Angel wollte etwas sagen, doch kein Laut kam aus ihrem Mund.
„Ich hab Dir doch gesagt Du wirst mich hassen,“ flüsterte Keks hinter ihr, strich ihr einmal beruhigend über den Rücken und trat dann auf Nick zu.
„I’m sorry. I said she would be shocked, right?“
„Yeah, but that’s o.k..“ antwortete er und strahlte Angel dann an.
„The cookie says, that you are a person that I have to know, so ... here I am!“ Er breitet die Arme aus und sein entwaffnendes Lächeln durchdrang irgendwie Angels Erstarrung.
„Sometimes she doesn’t know what she is saying.“ Gab sie zurück, bedachte Keks mit einem bösen Blick und trat dann einen Schritt auf ihn zu.
„Hi, it’s .... ähm ... an honor to meet you.“
„Oh no,“ winkte er ab und schloss sie in die Arme „the pleasure is mine.“
In Angel stritten sich die widersprüchlichsten Gefühle. Auf der einen Seite schien sie zu schweben. Sie registrierte Nicks muskulöse Arme, sog seinen Duft in sich ein, der so anders und gleichzeitig irgendwie vertraut war, schloß für einen Moment die Augen und war trotzdem innerlich wie erstarrt.
Was tat er hier? Was dachte er ... über sie, über ihr zu Hause und den Umstand, dass er von einer Wildfremden zu einer weiteren Unbekannten „entführt“ worden war?
„Wir gehen dann mal,“ hörte sie Keks hinter sich sagen und ihre Mutter fügte hinzu „wir sind in der Küche wenn Ihr etwas braucht.“
Die sich entfernenden Schritte verrieten ihr, dass sie nun ganz alleine mit Nick in ihrem Wohnzimmer stand.
Er lies sie los und lächelte sie von oben herab an.
„You have a beautifull home,“ sagte er und deutete dann auf die Couch „should we sit down?“
Angel nickte stumm und lies sich gleich darauf neben ihn auf das Sofa sinken.
„Are you o.k.?“ fragte er, als sie immer noch nichts sagte.
„Uhm ... yes ... it’s just ... I did not expect that. It’s so ... wierd.“
Er lachte leise „yeah, sometimes I have a really interesting charisma on people.“
„I’m sorry. You must think I’m totally crazy,“ beeilte Angel sich zu sagen und merkte, wie sie sich so langsam entspannte.
„Hey, that’s o.k... I come here, in your house, and you have no idea what’s going on. In your shoes, I would be also uneasy..“
Sie lächelten sich für einen Moment an, beide etwas unsicher.
Angel zog ihre Beine unter den Körper und sagte das erstbeste, das ihr einfiel „so, why are you here? I thought you are staying on the stage and doing the show..“
„Oh ... that’s something that could only happend to me, “ lachte er und lehnte sich auf der Couch gemütlich zurück.
„So ... we started the show and everything had gone really great,“ erklärte er, während er mit den Händen jedes seiner Worte unterstrich. Angel betrachtete das fasziniert. Schon immer hatte seine Gestik etwas ganz besonderes für sie gehabt. „The german fans are so ... enthusiastic and they let you feel how much they love you. I appreciate that a lot! “
Er lächelte und Angels Herz machte einen Satz.
„So ... after three or four songs there is a really big bang and all the lights go out.“
„Oh no!“ rief Angel erschrocken.
„Oh yes! All the electricity ... and that not only in the club, but on the whole street. Can you imagine that?“
Angel schüttelte mit großen Augen den Kopf.
„First I thought, it is only a little technical problem and I tried to calm down the people who are standing in deep darkness at the front of the stage. But it was not working very well. They became restless and at the end I felt someone climbing on the stage. My bodyguard Tom pulled me backstage and in the club there were pure chaos. “
„Oh my God. That sounds horrible,“ Angel war ehrlich entsetzt.
„Yeah it wasn’t really fun. But thank God, all of the people got out of the club without being hurt. “
„And then?“
„After 30 minutes I got back on stage. Meanwhile there were a few flashlights. I wanted to keep myself confident, and tell myself that everything was alright, the instruments were still there and ... you know ... sitting for a while at the edge of the stage and being upset because all this happened.“
Er wirkte wirklich enttäuscht.
„It’s not your fault,“ sagte sie vorsichtig.
„I know ... but I was looking forward to this concert so much ... I ... ,“ wieder sah er sie an und sein Gesichtsausdruck war schwer zu deuten.
„I ask myself at this moment,“ sagte er „ why I’m telling you this ... but ... you know .... uhm ... so ... ,“ er versuchte sichtlich irritiert den Faden wieder zu finden.
„You wanted to see what the room looks like again,“ half Angel ihm weiter.
„Uhm ... yes ... right. I came out, shined my flashlight and guess who is sitting at the edge of the staige? “
„Keks?“ fragte Angel ungläubig.
„Yep. The cookie. I asked her, why she is allready here and why the bouncer hasn’t kicked here out. She answered, that they had forgotten her like always and she feels safer sitting at the edge of the staige than being out in the crowd.“
„Yeah, that sounds typical of Keks,“ lächelte Angel, wobei ihr durchaus bewußt war, dass ihre Freundin Angst im Dunkeln hatte und sie somit höchstwahrscheinlich aus ganz anderen Gründen noch da gesessen hatte. Doch das brauchte sie ihm ja nicht zu sagen.
„Yeah, she’s realy nice,“ gab er zurück. „we talked a little bit and she asked me, if I wanted to meet a friend of hers.“
„So, what did she say about me?“ fragte Angel misstrauisch.
„Oh, not that much,“ er lachte und legte ihr beruhigend eine Hand auf den Arm. Die Stelle begann sofort angenehm zu prickeln und sie versteckte ihr Lächeln, in dem sie schnell auf den Boden hinunter schaute.
„She said, that you are a really warm hearted and smart girl. And you won’t come with her tonight because of several reasons, but you wanted to meet me ... you know ... something like that.“
„Aha,“ war alles was sie dazu sagen konnte.
„Well I see, you’re really enthusiastic “ sagte er ironisch.
„No, no ... that’s not it,“ beeilte Angel sich zu sagen. „It’s just ... I don’t like those kind of surprises. I hate it, when my heart stands still because of that excitement and I don’t know what to say. “
Er nickte „I understand that. The fear of the unknown is the worst. Except ...“ er grinste verschmitzt „the fear of monsters under the bed.“
Angel lachte „you could be right.“
Es war unglaublich, wie ähnlich er dem Bild war, das sie von ihm in ihrem Kopf hatte. Er wirkte so aufmerksam und einfühlsam, lieb, nett und witzig. Am liebsten wäre sie ewig hier mit ihm gesessen.
„Tell me a little bit about you,“ sagte er und sah sie dabei aufmerksam an.
„Uhm .. trust me, you don’t want to know,“ scherzte sie, was ihm zum Lachen brachte.
„Oh yeah! I’ll take the risk.“
„O.k. than ... I ... I go to school and ... I think ... I’m very complicated.“
„Complicated?“
„Yeah ... in relationships, you know? It’s not that easy with me.“
„Are we talking about you or me?“ lachte er. Angel kicherte „yeah, life is not that easy. So, you think you’re complicated, too? Why?“
„Uhm ... you know ... ,“ er schien zu überlegen, wie viel er bereit war offen zu legen „my Mom says, I’m stubborn. I always do, what I want to do. Sometimes people get furios with me.“
„I understand,“ schmunzelte Angel „but isn’t it like that most times? I mean ... we always want to push our thing through.“
„Trust me, there is this and that kind of person, I belong to the worst group.“
„I don’t belive that,“ lächelte Angel und er erwiderte es.
„That is true! But it doesn’t matter ... the people around me have learnd to deal with it.“
„Can I ask you a question?“ nahm Angel all ihren Mut zusammen.
„What ever you want,“ gab er zurück.
„Are you satisfied with your life? Are you ... happy?“
Einen Moment dachte er über ihre Frage nach, was sie sehr beeindruckte. Jeder Andere hätte wahrscheinlich einfach mit einem knappen „ja“ geantwortet und den Rest auf sich beruhen lassen.
„I think I’m very happy,“ sagte er schließlich „I have my music, friends, succes. Sometimes it’s very hard ... I mean ... I’m 21. I spend my whole life in the music buisness and sometimes you think about if it’s all worth it.“ Er wirkte, als sei er in Gedanken nicht mehr in diesem Raum und Angel wartete, bis er weiter sprach.
„But then,“ sein Gesicht hellte sich auf „it comes to mind, what you were able to do, witch places you have seen and the oppurtunities that you have. Yes ... I’m really happy and do you know what the best part of it is?“
„What?“
„That there are such moments like this, when you meet people thay aren’t satisfied with a pretty face ore a nice voice. They want to take a honest look behind your facade.“
„Oh, that was nice,“hauchte Angel und ein warmes Lächeln erhellte ihr Gesicht. Ein größeres Kompliment hätte er ihr gar nicht machen können.

Nach einer ganzen Weile traten Nick und Angel zu Keks und Angels Mutter in die Küche.
„I have to go now,“ sagte Nick bedauernd und wandte sich Angels Mutter zu. „Thanks for your hospitality. It was really nice to get to know your daughter.“
„Yeah, she’s really special,“ lächelte sie und schüttelte seine ausgestreckte Hand.
„Cookie?“ er wandte sich Angels Freundin zu. „Thank you for this beautifull evening. Everything you said was right.“
„What did you expect?“ lachte Keks und erwiderte seine Umarmung.
Nick warf einen Blick zu Angel hinüber.
„I’ll take you to the door,“ sagte sie und gefolgt von Nick verlies sie die Küche.
Bevor er den Raum verlies, drehte er sich noch einmal herum.
„C ya,“ lächelte er.
„Bye,“ gaben Keks und Angels Mutter wie aus einem Mund zurück und winkten ihm hinterher.
„Ich werde mich dann mal ins Arbeitszimmer verziehen,“ sagte Angels Mutter und stand auf „ihr zwei habt jetzt sicherlich einiges zu bereden.“
„Ich hoffe, sie spricht überhaupt noch mit mir,“ gab Keks zu bedenken.
„Ach was. Natürlich. Wetten sie ist absolut glücklich und dankbar?“
„Hoffen wir es.“
Angels Mutter verlies die Küche und gleich darauf kam Angel zurück. Sie lies sich Keks gegenüber auf einen Stuhl fallen und sah sie für einen Moment schweigend an.
„Liebst Du mich noch?“ fragte Keks unsicher.
„Darüber muß ich noch nachdenken,“ gab Angel zurück, doch man sah ihr an, dass sie das nicht wirklich ernst meinte.
„Wie ... war es denn?“ Keks konnte ihre Neugier nicht länger bezähmen.
„Es war ... schöööööööööööön,“ lächelte Angel verträumt und Keks lachte leise.
„Das freut mich mein Schatz. Ich war ... total fertig als er tatsächlich sagte, er würde mit kommen.“
„Er hat so .... ein umwerfendes Lächeln und .... er war so ... ehrlich und ... hach ... und überhaupt,“ Angel kicherte.
Keks strahlte. Es war so wunderschön ihre Freundin glücklich zu sehen.
„Habt ihr ... also ... hat er wenigstens Deine Telefonnummer?“ fragte Keks vorsichtig.
„Und die E-Mail Adresse,“ lachte Angel „höchstwahrscheinlich wird er sich eh nie melden, aber ... na ja ... ihn nur zu sehen war schon soooooo wundervoll.“
„Natürlich wird er sich melden,“ protestierte Keks „er war doch hin und weg von Dir ... ganz bestimmt!“
„Das kannst Du doch gar nicht wissen.“
„Ich kenne Dich. Du hast ihn sicherlich direkt mit Deinem Charme eingewickelt und er kann gar nicht anders als die nächsten Tage nur an Dich zu denken.“
„Ich liebe Deinen Hang zur Übertreibung!“
Keks lachte „soll ich erneut meinen Hintern verwetten? Du weißt, das hilft.“
Angel kicherte „versuchen kannst Du es ja. Aber ich befürchte tatsächlich, Du wirst ihn auch diesmal behalten.“
„Ich bin eben gut!“
„Manchmal.“
„Oft.“
„Ab und zu,“ lachte Angel das so geliebte Spielchen zwischen ihnen weiter führend.
„Meistens.“
„Selten.“
„Häufig...“
„Ich lieb Dich,“ sagte Angel.
„Ich lieb Dich auch,“ antwortete Keks.

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