Kapitel 41
Nashrils Flucht

Die Stille, die auf den lauten Knall von unten folgte, war für Nashril beinahe ohrenbetäubend laut. Sie war hinüber gegangen und hatte Sahid aus seinem Bett geholt. Nun saß sie auf dem Bett, wiegte ihren Sohn, der sich langsam wieder beruhigte und starrte unbewegt vor sich hin.
Nick tot? Nein, das konnte nicht sein! Hakim hätte ihn niemals einfach so mit einem Schuß getötet. Er wollte, dass Nick litt. Er wollte ihn quälen für den Verrat, den er an den Fachats begangen hatte und dabei war es inzwischen unerheblich, ob er für die Beobachter spionierte. Nick hatte versucht Hakim zu töten und somit keine Gnade zu erwarten.
Andererseits hatte Nick sich auch heftig gewehrt. Vielleicht hatten sie gar keine andere Wahl gehabt als ihn durch einen gezielten Schuß unschädlich zu machen.
Nashril wurde schwindlig, als sie an die Konsequenzen dachte. Hakim ging sicherlich davon aus, dass sie mit Nick unter einer Decke steckte und somit war ihres und Sahids Leben in höchster Gefahr. Ihr Herz krampfte sich zusammen und eine eisige Kälte durchströmte sie. Ihr eigenes Leben war ihr mittlerweile ziemlich egal. Nick war tot und mit ihm war auch ein Teil ihres Selbst gestorben. Der weitaus bessere, wie ihr schmerzhaft bewußt wurde. Aber Sahid! Ihm durfte nichts passieren. So lange auch nur noch ein Atemzug in ihr wohnte, würde sie für das Leben ihres Sohnes kämpfen. Dieser Gedanke löste ganz langsam die Erstarrung und drängte die Verzweiflung und den Schmerz in den hinteresten Teil ihres Selbst zurück. Sie mußte hier raus und zwar schnell.
Sie warf einen kurzen Blick zu den beiden Wachleuten hinüber, die zusammen am Fenster standen und sich ungerührt unterhielten, gerade so, als wäre nicht gerade ein Mann direkt unter ihren Augen erschossen worden. Ein Mann, der bis eben zu ihrer Gemeinschaft gehört hatte. Es war noch nicht einmal auszuschließen, dass er einem von ihnen irgendwann einmal das Leben gerettet hatte.
Nick war auf so vielen Missionen, Plünderungen und Streifzügen unterwegs gewesen und war dabei immer sehr erfolgreich gewesen. Hakim hatte ihn gerne zu den gefährlichen Unternehmungen gesteckt und im Laufe der Zeit hatte sich Nick dadurch einen gewissen Respekt bei Hakim erarbeitet. Aber scheinbar war es doch nie so weit gekommen, dass er ihn als einen der Ihren akzeptierte. Auch die Geburt seines Neffen hatte daran nichts ändern können.
Nashril versuchte ihre Gedanken wieder auf das Hier und Jetzt zu lenken. Mit ihrem Schmerz konnte sie sich auch noch später auseinander setzen. Sie sah an sich hinunter. Zu erst brauchte sie etwas zum Anziehen.
Sie stand auf, woraufhin die Wachen sofort einen Schritt auf sie zumachten.
„Ich möchte mir nur etwas anderes anziehen,“ knurrte sie.
„Wir sollen dich nicht aus den Augen lassen,“ entgegnete einer der Soldaten mit süffisantem Grinsen und Nashril hätte ihm am liebsten selbiges aus dem Gesicht geschlagen. Doch sie beherrschte sich. „Ich gehe nur nebenan ins Badezimmer.“
„Dann lass den Zwerg hier,“ sagte der andere der beiden und deutete mit dem Kopf auf Sahid.
„Nein!“ Nashril drückte Sahid sofort noch enger an ihre Brust, was dieser mit einem leisen Protestlaut quittierte.
„Lass sie doch. Sie kann niergends hin.“
Der Soldat zögerte noch einen Moment, doch dann nickte er. Während er ein Päckchen Zigaretten aus seiner Brusttasche fischte und sie seinem Kollegen hinhielt, drückte sich Nashril mit Sahid auf dem Arm an ihnen vorbei, zog einige Kleider aus dem Schrank und ging hinaus in den Flur. Im Vorbeigehen griff sie sich ein paar ihrer Schuhe und verschwand gleich darauf im Badezimmer.
Sie legte Sahid auf einen Stapel frischer, weicher Handtücher auf den Boden und begann sich anzuziehen. Danach steckte sie langsam und mit geübten Bewegungen ihre Haare auf. Sie brauchte Zeit zum Nachdenken.
Was sollte sie nur tun? Auf jeden Fall mußte sie aus der Wohnung heraus und die Fachats verlassen, aber wo sollte sie hin? Es war finstere Nacht, überall lauerten Gefahren und sie konnte unmöglich mit Sahid auf dem Arm eine lange Strecke zurück legen. Ihr Blick fiel auf eine kleine, weiße Porzellanschale auf dem Waschtisch. Darin lag der wenige Schmuck den sie besaß. Mit zitternden Fingern griff sie nach einer Kette und betrachtete einen Moment den silbernen Anhänger, der an einem Lederband baumelte.
Er hatte sie mit Nick wieder zusammen geführt. Er hatte ihm das Leben gerettet, ihnen immer Glück gebracht. Mit klammen Händen legte sie sich die Kette um und starrte dann für eine Weile ihr Spiegelbild an.
Nun gut. Ihr blieb keine andere Wahl. Sie wußte, wo das Hauptquartier der Beobachter lag. Es war zwar ein ganzes Stück, aber wenn sie erst einmal hier heraus war, würde sie das sicherlich ohne Mühe schaffen. Sie hoffte, dass man ihr dort Schutz gewähren würde. Wenn nicht, war sie so gut wie tot, doch sie gestattete sich nicht, daran zu denken. Nur der, der die Hoffnung verliert stirbt wirklich. So wie Nick flüsterte ihr Spiegelbild und sie erkannte erst leicht verspätete, dass sie mit sich selbst gesprochen hatte. Sie schüttelte den Kopf. Sie mußte aufhören an ihn zu denken, sonst konnte sie sich auch gleich hier hinsetzen und auf den Tot warten.
Ihre Augen fühlten sich heiß und trocken an, als sie nun zu Sahid hinunter blickte. Er hatte eine Faust in den Mund geschoben und nuckelte genüsslich daran. Dabei waren seine Augen bereits wieder dabei zuzufallen.
„Ich werde dich hier raus bringen,“ flüsterte sie. „Und wenn es das letzte ist, was ich tue.“
Sie bückte sich und hob ihn hoch. Vorsichtig wickelte sie sich das hellblaue Badetuch um den Körper, setzte Sahid hinein und verknotete es dann umständlich über ihrer Schulter. Es war zwar nicht perfekt aber als behälfsmäßige Trage gar nicht so schlecht. Außerdem wärmte das dicke Frottee ihren Sohn. Sie küsste ihn sanft auf die Stirn.
„Wir werden deinen Vater rächen, das verspreche ich dir. Ich bin nicht feige, wenn ich jetzt davon laufe. Ich verschaffe uns lediglich ein bißchen Zeit. Hörst du?“
Sahid rührte sich nicht. Scheinbar schien er sich so eingehüllt in das Badetuch und an der Brust seiner Mutter überaus wohl zu fühlen.
Sie holte noch einmal tief Luft, dann löschte sie mit zitternden Händen das Licht und zog dann unendlich langsam die Badezimmertür auf. Der Flur lag dunkel und verlassen vor ihr. Zu ihrer Recht konnte sie die Wachen im Schlafzimmer miteinander reden hören und zu ihrer Linken lag die geschlossene Wohnungstür im Dunkeln.
Auf Zehenspitzen schlich sie hinaus in den Flur und schätzte die Entfernung zur Tür. Sie mußte sich beeilen. Die alten Dielen würden knarren und ihren Bewachern sofort signalisieren, dass sie nicht daran dachte sich einfach so in ihr Schicksal zu ergeben.
Bereits der nächste Schritt verriet sie. Ein Knarren, das in ihren Ohren so laut wie ein Pistolenschuß klang, brachte die Soldaten im Schlafzimmer zum Verstummen. Jetzt oder Nie!
Sie sprintete los und riss die Wohungstür auf. Schon hörte sie ein lautes Poltern hinter sich, als die Wachmänner hinter ihr her stürmten. Sie rante den kurzen Weg zur Treppe, ergriff das Geländer und flog förmlich die Stufen hinunter. Als sie den unteren Absatz erreichte, traten ihre Verfolger erst hinaus in das Treppenhaus. Möglicherweise war dieser Vorsprung das einzige, was zwischen ihrem Sterben und dem Überleben lag.
Anstatt sich nach rechts Richtung Haustür zu wenden, lief Nashril nach links einen kurzen Gang entlang, der vor einer weiteren Tür endete. Hastig zog sie sie auf und schlüpfte in die kompakte Dunkelheit dahinter. Dies war der Eingang in den Keller und sie mußte aufpassen, dass sie nicht kopfüber die Treppe hinunter fiel. Sie presste Sahid fest an sich und tastete sich vorsichtig Schritt für Schritt hinab. Über sich hörte sie das hektische Trappeln von Füßen und erleichtert stellte sie fest, dass sich diese dem Ausgang zuwandten und ihr nicht folgten.
Gleich darauf ertasteten ihre Füße festen Grund. Sie wagte es nicht das Licht anzuschalten. Hakims Männer würden sehr schnell merken, dass sie nicht nach draußen gelaufen war und dann würden sie zurück kommen.
In Augenhöhe zogen sich kleine, winzige Fenster entlang, durch die schummriges Licht drang. Es reichte nicht wirklich um ihre Umgebung genau zu erkennen, doch immerhin konnte sie verwaschene Schemen ausmachen, was ihr das Vorankommen etwas erleichterte.
Mit ausgestrecktem Arm tastete sie sich nun durch die Dunkelheit und versuchte sich dabei den Lageplan so gut wie möglich ins Gedächtnis zurufen. Sie bog um einige Ecken, durchquerte einen muffig riechenden Kellerraum bis ihre Finger an die gegenüberliegende Wand stießen.
Sie erlaubte sich eine winzige Pause, in der sie ein paar Mal tief ein- und ausatmete und sich dann weiter an der Wand entlang tastete.
Schießlich berührten ihre Finger das, was sie gesucht hatte. Sie fühlte das raue Holz eines Schrankes und ertastete den kleinen Schlüssel. Vorsichtig drehte sie ihn im Schloss und zog gleich darauf die Tür auf.
In diesem Moment flammte im Gang hinter ihr das Licht auf und sie unterdrückte im letzten Moment den erschrockenen Aufschrei, der in ihrer Kehle aufstieg. Hastig betrat sie den Schrank und zog die Tür hinter sich so gut es ging wieder zu. Leider konnte sie ihn von innen nicht abschließen, also mußte es irgendwie so gehen.
Mit fliegenden Händen schob sie die wenigen, nach Staub und Alter riechenden Kleider zur Seite und tastete dann weiter nach der Rückwand, bis sich ihre klammen Finger um einen Türknauf schlossen. Unendliche Erleichterung durchflutete sie, als sie den Knauf drehte und die Tür mit einem leisen, trockenen Klicken aufsprang. Nick hatte ihr diesen Ausgang einmal gezeigt. „Für den Fall der Fälle,“ hatte er gesagt.
In dem Moment, als mehrere Männer den Kellerraum stürmten, schob sie sich durch den schmalen Türspalt. Sie gelangte in einen Hinterhof in dem sich Mauerreste, ausrangierte Möbel und jede Menge Unrat stapelten. Die kühle Nachluft drang durch ihren dünnen Pullover und zauberte ihr eine Gänsehaut auf den Körper. Ohne inne zu halten hastete Nashril einen schmaler Weg entlang, der sich von der Hintertür an einer mannshohen Mauer entlang schlängelte. Einige Meter weiter entdeckte sie einen Durchgang, der hinaus auf die Straße führte. Ohne sich noch einmal umzusehen rannte sie im Schutz eines mächtigen Schuttbergs davon und hoffte, dass die Dunkelheit sie ausreichend verbarg.
Als Hakim Fachats langgezoggener, zorniger Schrei an ihr Ohr drang, hatte sie sich bereits einen ganzen Block von ihrem ehemaligen Zuhause entfernt. Ihr Herz schlug schnell und schmerzhaft in ihrer Brust, während sie Sahid fest an sich drückte und so schnell davon rannte, wie sie ihre Beine nur tragen konnten.

Ich hatte das Gefühl, dass der gesamte Raum während Nashrils Erzählung den Atem angehalten hatte.
„Und nun bin ich hier,“ beendete sie ihre Ausführungen und sah dabei auf Sahid hinunter.
„Aber ... Sie sind sich nicht sicher ob Nick tot ist, habe ich das richtig verstanden?“ fragte Kevin und als ich zu ihm hinüber blickte, war sein Gesicht unnatürlich blass und kleine Schweißperlen hatten sich auf seiner Stirn gebildet.
„Ich weiß es nicht,“ gestand Nashril. „Ich konnte leider keinen Blick mehr auf die Straße hinunter werfen. Ich hoffe ... ich hoffe wirklich, dass er noch lebt, dass er vielleicht nur verletzt ist aber ... ,“ sie ließ den Satz unvollendet aber jeder von uns dachte das gleiche: Es war ziemlich unwahrscheinlich.
„Ich glaube es erst, wenn ich es mit eigenen Augen gesehen habe,“ hörte ich mich sagen und erschrak über den dumpfen Klang meiner Stimme. Kevin warf mir einen kurzen Blick zu und nickte. „Ja, so sehe ich das auch.“
„Sicher ist auf jeden Fall,“ fuhr Nashril fort „dass sie aus AJ alles heraus bekommen werden, was sie wissen müssen.“
„AJ ist ein Kämpfer, er ... ,“ setzte Kevin an, doch Nashril schüttelte den Kopf.
„Es spielt keine Rolle, ob er ein Kämpfer ist. Sie werden ihn so lange foltern, bis er ihnen alles gesagt hat was sie wissen müssen. Und da Hakim im Moment ziemlich wütend ist, wird das schneller passieren als Ihnen lieb sein kann.“
Um mich herum begann sich die Welt zu drehen. AJ war in ihrer Gewalt, das wurde mir nun das erste Mal so richtig bewußt. Er war irgendwo in einen Keller oder ähnliches eingesperrt und litt im Moment Höllenqualen. Ein erstickter Laut entrang sich meiner Kehle und Kevin griff besorgt nach meiner Hand.
„Rebecca, ich denke, du solltest Nashril und Sahid mit auf dein Zimmer nehmen. Stattler, ruf eine Versammlung ein. Hol alle aus dem Bett. Sie sollen sich unten im großen Besprechungsraum einfinden. Dwain, ist die Funkzentrale schon einsatzbereit?“
Dwain schüttelte enttäuscht den Kopf.
„Können wir das irgendwie über den Sender hinbekommen?“
„Das dürfte kein Problem sein. Allerdings haben wir nicht sehr viele Funkgeräte. Mitch und ich ... ,“
„Das macht nichts,“ unterbrach ihn Kevin. „Treib einfach alles auf, was du finden kannst.“
„Baby,“ wandte er sich dann an Thali. „Du gehst mit Rebecca und Nashril.“
„Und Du?“ fragte sie mit ängstlich aufgerissenen Augen.
„Ich werde mich um Nick und AJ kümmern.“
„Aber nicht ohne mich,“ sagte ich und stand auf.
„Nein Rebecca. Das ist zu gefährlich für dich. Du ... ,“
„Ach hör doch auf Kev. Du hast mit sowas genau so wenig Erfahrung wie ich. Ich werde AJ auf keinen Fall im Stich lassen.“
„So sei doch vernünftig,“ setzte er erneut an und stand ebenfalls auf.
„Ich bin vollkommen vernünftig. Ich werde mitkommen. Ob dir das nun passt oder nicht.“
„Stattler, versuch du es. Auf mich scheint sie ja nicht zu hören,“ seufzte Kevin.
„Wirklich Rebecca. Du nützt uns hier viel mehr. Du kannst dich um die Frauen und Kinder kümmern bis wir wieder da sind und ... ,“
„NEIN!“ schrie ich aufgebracht. „Ich werde ihn nicht im Stich lassen. Nicht noch einmal!“
„Aber ... ,“ versuchte es Kevin erneut, doch scheinbar belehrte ihn der Blick in mein wutverzerrtes Gesicht eines besseren.
„Mit den Fachats ist wirklich nicht zu spaßen,“ meldete Nashril sich zu Wort. „Sie kennen so etwas wie Mitleid nicht. Wenn Sie sie in die Finger bekommen, werden sie sterben.“
„Lieber sterbe ich, als AJ dort alleine zu lassen,“ gab ich bestimmt zurück und für einen Moment sahen wir uns tief in die Augen.
„Ich verstehe langsam, was Nick mit ihnen verbindet,“ sagte Nashril schließlich leise. „In Ihren Augen brennt das gleiche Feuer.“
„Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber vergleichen sie mich bitte nicht mit ihm. Er und ich haben rein gar nichts gemeinsam.“
„Wie sie meinen,“ entgegnete Nashril und senkte den Blick.
„Rebecca bitte. Denk doch noch einmal darüber nach. Du weißt, dass ich alles tun würde um AJ und Nick zu retten, oder?“ sagte Kevin und legte mir besänftigend eine Hand auf die Schulter.
„Eben. Und genau so fühle ich auch. Verstehst du das denn nicht?“
Kevin schluckte und starrte mich eine endlos scheinende Sekunde aus grünen Augen an, dann nickte er langsam. „In Ordnung.“
„Dann möchte ich auch mitgehen,“ meldete Thali sich zu Wort. Kevin wandte sich endlich von mir ab und drehte sich zu ihr herum.
„Nein Liebling. Das geht nicht und das weißt du auch. Ich kann nicht gleichzeitig auf dich aufpassen und nach Nick und AJ suchen.“
„Aber ich kann dich doch nicht alleine gehen lassen,“ sagte sie und ihre Unterlippe begann gefährlich zu zitterte.
„Ich komme ganz sicher zurück Baby,“ sagte er leise und zog sie an sich. „Bis dahin mußt du hier für mich die Stellung halten, in Ordnung?“
Thali schluchzte leise an seiner Schulter, Stattler und Dwain setzten sich wie auf ein geheimes Kommando in Bewegung und verließen Kevins Suite und ich lies mich zitternd zurück auf das Sofa fallen. Wir würden sie beide retten, ganz bestimmt. Immer wieder sagte ich mir das vor, doch ich konnte das Gefühl der Beklemmung einfach nicht abschüttteln, das sich eiskalt über mein Denken legte. Vielleicht würde das Ganze auch entsetzlich schief gehen und morgen waren die Beobachter nur noch eine Erinnerung an längst vergangen Zeiten, als es noch so etwas wie Gerechtigkeit und ein Miteinander gab.

Kapitel 42