Kapitel 31
Nashril
Die Ungewissheit, mit der Hakim Fachat Nick zurückgelassen hatte, machte ihn beinahe wahnsinnig. Mehrmals hatte er versucht sich von seinen Fesseln zu befreien, jeweils ohne Erfolg. Zwischendurch hatte er versucht auf seinem Stuhl an die Tür heran zu kommen, hatte allerdings auch dieses Vorhaben wieder aufgegeben als er sich bewußt machte, dass er nicht von hier fort kam, selbst wenn er die Tür irgendwie hätte öffnen können.
So blieb ihm nichts anderes übrig als bewegungsunfähig auf seinem Stuhl sitzen zu bleiben und zu hoffen, dass Hakim Fachat ihn nicht vergaß. Gleichzeitig wünschte er sich, dass niemand zurück kehren würde um ihn zu töten.
Er wurde nicht das erste Mal mit der Möglichkeit seines eigenen Todes konfrontiert. Während des kurzen Krieges und dem langen Marsch danach in die Stadt der Träume hatte es mehr als genug Situationen gegeben, in denen er sich seiner Haut wehren mußte. Doch das erste Mal hatte er ausreichend Zeit um darüber nachzudenken.
Es erschreckte ihn ein wenig, wie gelassen er der Tatsache seines baldigen Endes ins Auge blickte. Ja, er hatte Angst vor den Schmerzen. Davor wohl am aller meisten. Aber der Gedanke, bald seinem Schöpfer gegenüber zu treten empfand er als erstaunlich tröstlich.
Es gab nicht viel, was er hier zurück lies. Kevin wäre sicherlich traurig und würde sich höchstwahrscheinlich auch schuldig fühlen, aber Nick war sich sicher, dass sein Freund auch diesen Tiefschlag überwinden konnte.
AJ wußte sowieso nicht, dass er noch lebte und er vertraute darauf, dass Kevin dies auch weiterhin vor ihm geheim halten würde.
Seine Familie, seine Freunde und alles was er einmal gekannt und für selbstverständlich betrachtet hatte, war allerdings in diesem Krieg umgekommen und wenn er ganz ehrlich zu sich selbst war, hatte er es satt ständig in Angst leben zu müssen. Er wollte und konnte sich an dieses neue Leben, das er nun gezwungen war zu führen, nicht gewöhnen.
Hätte er eine Bilanz aufgestellt, hätte sich so viel auf der Verlustseite befunden, dass ihm dagegen das kümmerliche Bißchen Leben, dass er noch gerettet hatte, so unwichtig vorkam, dass es ihn wunderte, dass er überhaupt noch jeden Morgen aufstand. Weiter lebte. Weiter atmete.
Immerhin würde er als Held sterben und das war schon mehr, als viele andere von sich behaupten konnten.
Und so schloss er schließlich seine Augen, entspannte seinen Körper und betete zu Gott. Er beichtete seine Sünden, unterhielt sich mit der Kraft, die ihn bis hierher geführt hatte und bat darum, ihm ein schnelles und schmerzfreies Ende zu bescheren.
Als er dann ein leises Amen vor sich hin murmelte, wurde die Tür erneut aufgestoßen.
Das Krachen, mit dem die Tür gegen die Wand schlug riss ihn aus seinem inneren Frieden. Allen beruhigenden Gedanken zum Trotz klopfte sein Herz heftig gegen seine Rippen und tief in sich fühlte er eine Art Vibrieren, eine Anspannung, die ihn innerlich zu zerreißen drohte.
Hakim Fachat trat in den Raum, gefolgt von seinen beiden Spießgesellen und einer weiteren Person, die sich im Schatten hielt und von der er nur die Kappen der schweren Armeestiefel sehen konnte, da diese in das Lichtrechteck des Fensters ragten.
Hakim Fachat baute sich vor ihm auf und blickte mit gerunzelter Stirn und ausdruckslosem Gesicht auf ihn hinunter. Eine ganze Weile schwieg er, kein Muskel zuckte, selbst ob er noch atmete war von Nicks Platz aus schwer festzustellen. Langsam begann er sich unwohl unter diesem Blick zu fühlen, doch er wandte seine Augen nicht ab, starrte unnachgibig zurück. Er wollte dieser Missgeburt nicht den kleinsten Triumpf über ihn gönnen. Wenn er schon sterben mußte, dann wenigstens mit Würde.
Als Hakim Fachats dunkle Stimme schließlich die Stille durchbrach, zuckte Nick erschrocken zusammen. Du behauptest also, dass du diese Kette von einem Mädchen geschenkt bekommen hast, dem du zudem noch das Leben gerettet hast?
Nick nickte.
Hakim Fachat nickte ebenfalls. Dann wandte er sich um und winkte die Gestalt heran, die bisher im Schatten gestanden hatte. Langsam trat sie aus dem Dunkeln ins Licht.
Nick erkannte, dass es sich bei der Person um eine Frau handelte. Sie hatte sich ihr dunkles, dichtes Haar nach hinten gebunden und somit ihre feinen Gesichtszüge enthüllt die wirkten, als hätte man sie aus Porzellan gemeiselt, was im krassen Kontrast zu ihrer Uniform stand. Ihr eAugen waren leicht mandelförmig und musterten Nick nun aufmerksam von oben bis unten. Die Narbe in seinem Gesicht schien sie dabei genau so zu übersehen wie der Umstand, dass sein T-Shirt in Fetzen an seinem Körper herab hing und ein verkrusteter Rest Blut an seinem Kinn haftete. Ohne Zweifel. Das war das Mädchen, das er damals vor den drei finsteren Gestalten gerettet hatte. Hoffnung keimte in ihm auf. Wer auch immer dieses Mädchen war, sie schien in irgendeiner Beziehung zu Hakim Fachat zu stehen und das konnte wohl in seiner momentanen Lage nur nützlich sein.
Hakim Fachat richtete nun das Wort an das Mädchen. Nick verstand kein einziges Wort. Die Sprache war ihm fremd und klang, als müsse man sich die Zunge brechen, um auch nur ein Wort richtig auszusprechen. Doch der Ton, in dem Hakim Fachat sprach machte deutlich, dass er großen Respekt vor diesem Mädchen hatte.
Schließlich hob sie die Hand und brachte Hakim Fachat damit zum Schweigen.
Ich hätte nicht gedacht, dass wir uns noch einmal wieder sehen, sagte sie an Nick gewandt und streckte in einer beinahe herrisch wirkenden Geste die Hand aus, in die einer von Hakim Fachats Gefolgsleuten sofort ein Messer legte.
Sie ging vor ihm in die Knie und durchschnitt erst seine Fußfesseln, dann das Seil, das um seinen Körper gebunden war und zum Schluß die Fesseln an seinen Händen.
Erleichtert rieb sich Nick die Handgelenke und fühlte, wie das Blut kribbelnd wider in seine Finger schoss.
Ich bin Nashril, stellte sich das Mädchen vor. Nashril Fachat. Es ist mir eine Ehre den Mann in unseren Reihen begrüßen zu dürfen, der mir einst das Leben rettete.
Sie streckte ihm die Hand entgegen und mit noch etwas tauben Fingern ergriff Nick diese.
Mein Name ist Nick Carter, stellte er sich vor. Ich nehme an, wir sind jetzt quitt?
Ein leises Lächeln erschien auf ihren Lippen. Das wird mein Bruder entscheiden müssen, entgegnete sie und warf einen flüchtigen Blick zu Hakim Fachat hinüber, der in der Nähe der Tür stand und das Schauspiel misstrauisch verfolgte.
Wir werden darüber beraten, was wir mit ihm machen, entgegnete er und verschärnkte die Arme gebieterisch vor der Brust.
Nashril deutete eine kleine Verbeugung in seine Richtung an, dann wandte sie sich wieder Nick zu.
Kannst du gehen? Ich werde dich zu deinem Schlafplatz führen.
Ich denke, das bekomme ich gerade noch so hin, grinste Nick, der immer noch nicht fassen konnte, dass er dem Tod tatsächlich noch einmal entkommen war.
Er stemmte sich in die Höhe und kam leicht schwankend zum Stehen. Seine Beine schmerzten und drohten unter ihm nachzugeben, doch er lies sich nichts anmerken. Wenn ihn Hakim Fachat auch nur für eine Sekunde berührte, würde er sich wahrscheinlich nicht beherrschen können und auf ihn einprügeln.
Nashril nickte kurz, wandte sich dann um und schritt auf die Tür zu. Dort angekommen versperrte ihr Hakim Fachat den Weg. Erneut redete er in dieser fremden Sprache auf Nashril ein. Sie lauschte lange, nickte zwischendurch immer wieder und antwortete dann so, dass auch Nick sie verstehen konnte. Er wird für die nächsten Tage mein Gast sein. Egal was du sagst. Über sein Schicksal haben andere zu entscheiden, nicht ich. Aber bis es so weit ist, wird niemand Hand an ihn legen. Hast du mich verstanden?
Die beiden Geschwister fochten einen stillen Kampf aus. Beide starrten mit dunklen, funkelnden Augen einander an und niemand schien sie in ihrem Zwiegespräch stören zu wollen. Schließlich senkte Hakim Fachat den Blick und trat einen Schritt zur Seite.
Nashril wandte sich nach Nick um. Komm. Es ist nicht weit.
Nick setzte sich in Bewegung, doch als er die Tür erreicht hatte, vertrat ihm Hakim Fachat den Weg. Es ist noch nicht zu Ende, zischte er.
Das weiß ich, entgegnete Nick fest und das völlige Fehlen von Angst in seiner Stimme schien Hakim Fachat zu beeindrucken.
Gut, nickte er und lies Nick dann passieren.
Er folgte Nashril durch ein Gewirr von Gängen, dann stiegen sie eine Treppe hinauf und grelles Sonnenlicht blendete seine schmerzenden Augen. Schützend hob er eine Hand vor das Gesicht und stolperte Nashril hinterher durch eine Tür die ins Freie führte.
Nur ganz langsam gewöhnten sich seine Augen an die Helligkeit. Die Fachats hatten sich eine übersichtliche Straßenkreuzung für ihr Hauptquartier ausgesucht. Bis auf eine der abgehenden Straßen waren alle mit Schutt und Geröll blockiert und auf jedem dieser Berge hockte eine Gestalt mit schußbereiter Waffe im Anschlag. In der Mitte der Kreuzung brannte ein Lagerfeuer, darum herum saßen ebenfalls einige Gestalten in Armeeuniformen und starrten Nashril und Nick hinterher, während sie über die Straße auf das gegenüber gelegene Gebäude zugingen. Die Fenster waren zum großen Teil geborsten, hier und da fehlten ganze Mauern und dahinter konnte man wie in einem Puppenhaus in die Räume hineinsehen, in denen früher wohl Menschen gelebt und gearbeitet hatten.
Nashril ging durch einen der Hauseingänge und Nick folgte ihr zögernd. Ein kurzer, dunkler Flur endete in einem Treppenhaus, in dem sich die Stufen spiralförmig in die Höhe schraubten. Über ihnen fiel helles Tageslicht durch ein Loch in der Decke und lies Staubkörner im Licht tanzen. Nashril stieg in den ersten Stock hinauf und wandte sich dann nach links. Am Ende des Ganges öffnete sie eine Tür und bedeutete ihm, ihr zu folgen.
Der Unterschied von dem trostlosen und kalten Kellergewölbe hätte nicht größer sein können. Sie befanden sich in einer kleinen Wohnung, von deren langer Flur mehrere Türen abgingen. Alles war sauber und ordentlich, burgundfarbener Teppichboden bedeckte die Holzdielen, die Wände waren weiß gestrichen und die Türen mit dunkelroten Streifen abgesetzt. Im Vorbeigehen erhaschte Nick einen kurzen Blick in eine tadellos aufgeräumte Küche und in einen dunklen, kleinen Raum, an dessen Ende eine einzelne, brennende Kerze einen winzigen Lichtkreis in die Schwärze malte.
Schließlich trat er hinter Nashril in ein geräumigs Zimmer ein. Dünne, mit gold und silber duchwirkte Stoffbahnen waren unter der Decke gespannt, die eine Hälfte des Zimmers schien nur aus dicken, verführerisch bequem aussehenden Kissen zu bestehen, davor stand ein langer, niedriger Holztisch, in dessen Mitte eine Vase mit Palstikblumen stand. An den Wänden hingen einige Fotos, um die mit bunten Farben kunstvolle Rahmen gemalt worden waren. Einige Zimmerpflanzen ließen das Ganze noch etwas behaglicher wirken und Nick konnte sich nicht erinnern, wann er sich das letzte Mal in einem Raum so wohl gefühlt hatte.
Etwas wehmütig dachte er an das Walldorf Astoria. Sein Krankenzimmer war zwar wesentlich feudaler ausgestattet gewesen und trotzdem hatte es eine solche Unpersönlichkeit ausgestrahlt, dass er nur sehr wenig Zeit darin verbracht hattte.
Setz dich, sagte Nashril und deutete auf den Berg von Kissen. Ich mache uns einen Tee.
Vielen Dank, entgegnete Nick. Ich ... ,
Psssst, lächelte Nashril und legte ihm einen Finger auf die Lippen. Leg dich hin, schließlich die Augen und entspann dich. Ich bin gleich wieder da.
Er sah ihr nach wie sie durch die Tür verschwand und lauschte ihren Schritten, die über den Flur in die Küche gingen. Dann lies er sich seufzend auf die Kissen sinken.
Es schien ihm, als hätte er die Augen noch nicht richtig geschlossen, da kam Nashril bereits wieder zurück. Sie hatte sich umgezogen und trug nun ein langes, hellgrünes Kleid, das um ihre Waden flatterte und balancierte ein Tablett in ihren Händen. Er mußte wohl eingenickt sein ohne es zu merken.
Nashril stellte das Tablett auf dem niedrigen Tisch ab, auf dem sich eine Kanne zwei winzige Tassen, eine Zuckerdose, eine Schüssel mit Wasser, ein Handtuch und ein Stoffbündel befanden. Sie reichte ihm das Bündel, das sich bei näherer Betrachtung als rosa T-Shirt mit einer Pokemon-Figur darauf herausstellte und setzte sich dann neben ihn in die Kissen. Sie schlug die Beine unter und goss sich und Nick etwas von dem Tee ein.
Zucker? fragte sie.
Uhm ... nein, danke, entgegnete Nick, während er in das saubere Shirt schlüpfte und überrascht feststellte, dass es perfekt passte.
Ich möchte mich für meinen Bruder entschuldigen. Der Krieg ... nun ja ... er hat uns alle sehr verändert.
Nick schwieg und nippte stattdessen an seinem Tee. Er wußte nicht so genau wie er reagieren sollte. Sollte er ehrlich zu Nashril zu sein? Natürlich nicht was seine Mission betraf aber zumindest über seine Gefühle zu ihrem Bruder?
Ich kann verstehen, dass du verärgert bist, fuhr Nashril fort, während sie ein Tuch aus der Schüssel nahm, es auswrang und sich dann ihm zuwandte. Das warme Wasser zauberte ihm eine wohlige Gänsehaut auf die Oberarme und er lies zu, dass sie ihm vorsichtig das Gesicht wusch. Ich meine ... es zeugt nicht wirklich von Gastfreundlichkeit, wenn man seine Gäste gleich nach ihrer Ankunft erst einmal niederschlägt und sie dann in den Keller sperrt, oder?
Ich weiß nicht. Irgendwie kann ich ihn schon verstehen, erwiderte Nick zu seiner Verblüffung. Immerhin bin ich erst einmal eine potenzielle Gefahr für ihn und die Männer und Frauen um die er sich hier kümmern muß.
Das mag ja sein, aber Hakim hat die Angewohnheit erst zu handeln und dann zu denken. Das ist manchmal etwas schwierig.
Nashril hatte seine Säuberung beendet und reichte ihm nun das Handtuch
Wir leben augenscheinlich immer noch im Krieg, sagte Nick und zuckte mit den Schultern. Dann trocknete er sich das Gesicht.
Ja. Aber ich bin der Meinung, dass wir das gar nicht mehr nötig haben. Überhaupt ... sollten uns die Erfahrungen der Vergangenheit nicht gezeigt haben was passiert, wenn zwei sich um Macht streiten? Es hat das letzte Mal zur totalen Vernichtung geführt und das wird es diesmal auch. Und niemand, auch nicht mein Bruder, kann daran etwas ändern. Gewalt erzeugt Gewalt. Und das ist bei allen Völkern gleich.
Weise gesprochen, lächelte Nick und erkannte zum ersten Mal, wie jung sein Gegenüber eigentlich war. Nashril konnte nicht viel älter als achtzehn sein, trotzdem strahlte sie Ruhe und eine Art Weißheit aus, die ihn auf eine seltsame Art faszinierte.
Ich spreche nur die Wahrheit aus, die sozusagen vor uns liegt. Jeder Stein, der nicht mehr auf seinem Gegenstück ruht ist doch der Beweis dafür, wo das Streben nach Macht, der Hass und die Wut hinführen. Ich verstehe manchmal nicht, warum Hakim denkt, bei ihm würde es anders sein. Doch ich bin nur seine kleine Schwester. Er hört nicht auf mich.
Was mich betrifft hat er dies aber wohl getan, oder? gab Nick zu bedenken, während er sich zurück in die Kissen sinken lies und genüsslich an seinem Tee nippte.
Das ist eine Frage der Ehre. Du hast mir das Leben gerettet. Dich jetzt zu töten widersprich allem, was wir gelernt haben und wonach wir leben.
Trotzdem ist es noch nicht vorbei, sagte Nick und spürte, wie sich die Angst erneut im hintersten Winkel seines Hirns zu Wort meldete.
Die Männer müssen entscheiden was sie mit dir tun. Was mich betrifft, so bist du mein Gast so lange die Beratung dauert.
Und was Hakim betrifft bin ich weiterhin ein Gefangener nehme ich an, sagte Nick bitter.
Nashril schwieg und nippte an ihrem Tee. Er konnte nicht umhin einen genaueren Blick auf ihren schlanken Körper zu werfen und die Grazie zu bewundern, mit der sie sich bewegte. So etwas hatte er bisher noch nie gesehen.
Bei uns gilt es übrigens als unschicklich jemanden so lange anzustarren, sagte sie unvermittelt und Nick spürte, wie sein Gesicht rot anlief. Bei uns, brachte er dennoch heraus ist das eine Art ... hm ... Wertschätzung.
So? Nashril sah grinsend zu ihm hinüber und hob eine Augenbraue. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass eine meiner Freundinnen dieses offensichtliche Begaffen als Wertschätzung angesehen hätten. Eher im Gegenteil.
Dann haben sie es vielleicht auch nicht verstanden, gab Nick lächelnd zurück.
Achso, nickte Nashril, immer noch grinsend.
Erzähl mir, wie es dir seither ergangen ist, bat Nick.
Später, sagte Nashril und stand auf. Du solltest jetzt erst einmal ein wenig schlafen. Du siehst erschöpft aus.
Ich ... also ... , Nick wußte nicht, was er sagen sollte. Natürlich spürte er die Müdigkeit, die sich bleiern auf seine Glieder gelegt hatte, andererseits hätte er sich gerne noch eine Weile mit Nashril unterhalten.
Später, wiederholte sie, stand auf und ging zur Zimmertür. Keine Sorge, ich bin ganz in der Nähe. Ich wünsche dir schöne Träume. Und mit diesen Worten zog sie die Tür zu und lies Nick alleine zurück.