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Kapitel 30
Josh starrte indessen missmutig die rötliche Backsteinfassade hinauf. Hätte nicht dunkelste Nacht geherrscht, hätte es sich hierbei durchaus um ein Dejavu handeln können. Er stand fast an der selben Stelle wie vor einigen Tagen und die selbe Ungeduld kroch ihm durch die Knochen, bis sie sein gesamtes Denken auszufüllen schien. Natürlich gab es auch noch andere Abweichungen, die ihm durch ein lautes Niesen von der Rückbank auch sogleich ins Gedächtnis gerufen wurden.
Zum hundertsten mal an diesem verfluchten Abend wünschte er sich, Eve einfach aus dem Wagen werfen zu können und somit ihrem ewigen Genörgel entkommen zu können. Doch leider hatte er sich in diesem Punkt Carvellien zu fügen und dieser hatte ihm unmissverständlich klar gemacht, das sie Eve noch brauchten. Nicht zum ersten mal war er dem Schicksal für seinen schweigsamen Partner Bo dankbar, der wie immer mit einem undurchdringlichen Gesichtsausdruck neben ihm saß. Seiner Ruhe und Gelassenheit hatte er es zu verdanken, das er noch nicht völlig ausgerastet war. Eves Geplapper hatte sie fast den ganzen Weg bis hierher begleitet und er fühlte seine Schmerzgrenze immer schneller sinken. Doch ein kurzer Blick auf Bo und seine stoische Gleichgültigkeit hatten ihn immer wieder auf den Boden zurück geholt. Vorerst musste er sich also noch in sein Schicksal fügen.
Er versuchte, sich mit Fantasien, was er nach dieser Aktion mit Eve anstellen würde, abzulenken und hatte damit immerhin mäßigen Erfolg.
Zumindest so lange, bis wieder ihre Stimme das Wageninnere erfüllte. So wie jetzt ich frage mich, ob es nicht besser währe, ihnen in das Haus zu folgen. Wer weiß, vielleicht haut sie mit dem Schlüssel durch die Hintertür ab. Josh versuchte, sie einfach zu ignorieren, während Carvellien ihr antwortete sie brauchen einen Wagen und der steht in der Garage. Außerdem haben wir in diesem Gebäude kaum eine Chance. Es gibt einen Portier und sicherlich auch eine Überwachungsanlage, die Fort Knox alle Ehre machen würde. Wir werden abwarten, bis sie wieder heraus kommen und sie uns dann schnappen, wenn wir sicher sind, das sie den Schlüssel für das Schließfach auch wirklich haben.
Josh hörte Eve gequält seufzen und obwohl er betete, das sie endlich den Mund hielt, wurde er nicht erhört. Aber dieses Warten macht mich krank. Können wir nicht irgendetwas tun? Josh krampfte die Hände um das Lenkrad und verkniff sich die Bemerkung, das sie sich ja derweil mit einem kleinen Austausch von Faustschlägen beschäftigen könnten, als erneut Carvellien antwortete. Doch diesmal lag ein bedrohlicher Unterton von Ungeduld in seiner Stimme und Josh hoffte, das auch Eve ihn bemerken würde ich habe Dir erklärt, warum wir eben nichts tun können. Also, bleib gefälligst ruhig auf Deinem Hintern sitzen., Du wirst noch früh genug an Deine Diamanten kommen. Scheinbar hatte selbst Eves Spatzenhirn die Drohung verstanden, denn Josh hörte sie noch für einen Moment unruhig auf ihrem Platz hin und her rutschen, so als suche sie eine bequeme Sitzposition, dann legte sich wieder wohltuende Stille über den Wagen. Josh atmete innerlich auf und wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Gebäude gegenüber zu.
Brian, Kevin, Howie und Nick lauschten indessen ungläubig Sarahs Bericht, der sie auf den neusten Stand der Geschehnisse brachte. Sie fasste sich wesentlich kürzer, als sie das bei A.J. getan hatte, trotzdem wurde allen recht schnell das Ausmaß des Schlamassels klar, in den sie unbeabsichtigt geraten waren.
Sarah erzählte von ihrem ersten Treffen mit Carvellien, erwähnte kurz die Zusammenarbeit mit ihm und und verweilte etwas länger bei dem Abend der Party, als sie Carvelliens wahres Ich erkennen musste. Als sie zu dem Moment kam, als sie in Carvelliens Auffahrt stand und die beiden Schüsse hörte, schaltete sich unvermittelt Kevin ein Du glaubst also, das Carvellien John ermordet hat? Es ist mehr als glauben, ich weiß es, auch wenn ich nicht dabei war und es auch nicht beweisen könnte. John war für Carvellien viel zu gefährlich geworden. Er drohte mit dem Beweismaterial an die Presse zu gehen und Carvellien hatte nicht das Geld, um ihn zu bezahlen. Außerdem glaube ich, das ihm der Erfolg meiner Musik überrascht hat und ihm zusätzlich im Weg stand. Er musste schnell handeln und mich los werden, bevor ich ihm durch den Ruhm und den damit einhergehenden Veränderungen aus den Fingern glitt. Es war einfach der perfekte Zeitpunkt, zum einen die Tat zu begehen und zum anderen den Verdacht unter unmengen von Zeugen auf mich abzuwälzen. Alle Gäste hatten gesehen, wie ich mich mit John gestritten habe. Das war mein angebliches Motiv, vielleicht ein bisschen dürftig aber mit meinen Fingerabdrücken auf der Tatwaffe ziemlich überzeugend. Was ist mit Carvelliens Handlanger, der Typ der Dich und Kristin verfolgt hat? fragte Kevin weiter. Josh...ja...hm...er ist nach wie vor davon überzeugt, das ich seinen Bruder getötet habe. Ein weiterer Punkt übrigens, der für Carvellien als Täter spricht. Josh kann die Tat also nicht ausgeführt haben, bliebe nur noch Bo und ich bin mir sicher, das er Josh trotz allem wesentlich näher steht als Carvellien. Er hätte nie im Leben auf John geschossen. Klingt einleuchtend, sagte Brian und nickte was passierte dann?
Sarah erzählte nun von dem missglückten Versuch, an das Beweismaterial zu gelangen, von der Erkenntnis, das sie für Johns Tod verantwortlich gemacht wurde, nachdem sie die Zeitung an dem Kiosk vor der Central Station gesehen hatte, streifte danach ihre Zeit auf der Straße mit zwei knappen Sätzen und endete tonlos mit dem Vertauschen der Waffen und dem schrecklichen Verdacht gegen ihre eigene Schwester.
Für eine Weile blieb es still in dem geräumigen Wohnzimmer. Jeder schien seinen eigenen Gedanken nachzuhängen um das eben Gehörte zu verarbeiten. Wir müssen also so schnell wie möglich zu dem Schließfach in der Central Station, brach Howie als erster das Schweigen und richtete damit die Aufmerksamkeit der Anwesenden von der Vergangenheit auf die Gegenwart. Sarah nickte und hob die kleine Spieluhr von dem Glastisch auf. Sie drehte die Ballerina in ihrem rosa Tütü nach untern, so dass sie auf den Unterboden blicken konnte und machte sich mit den Fingernägeln am Rand zu schaffen. Ich könnte einen Schraubenzieher oder so etwas ähnliches gebrauchen, meinte sie, als ihre Bemühungen keinen Erfolg zeigten. Geht auch ein Taschenmesser? fragte Kevin, der ein schweizer Messer mit der unverkennbaren roten Verblendung und dem silbernen Kreuz darauf aus der Tasche zog. Das ist perfekt, entgegnete Sarah und nahm das Messer mit einer inzwischen ausgeklappten, etwa sieben Zentimeter langen, schmalen Klinge entgegen. Sie steckte die Spitze zwischen Rand und Boden und mit einem Ächzen sprang der Boden aus seiner Verankerung.
Neugierig lehnten sich die fünf Jungs nach vorne, als Sarah in den Hohlraum griff und einen kleinen braunen Lederbeutel hervorzog. Eine Kordel war um das obere Ende geschlungen. Sie entfernte sie, öffnete den Beutel und kippte den Inhalt vorsichtig auf den Tisch. Kleine Steinchen, die im ersten Moment wie etwas größere Glassplitter aussahen, purzelten mit hellem Klirren auf die Glasplatte, gefolgt von einem Klappern, als sich ein Schlüssel zu den Steinen gesellte. Ehrfürchtig starrten sie auf die Objekte, die diese ganze verfahrene Geschichte ausgelöst hatten. Die Diamanten schimmerten in dem sanften Licht, das eine Stehlampe in der Zimmerecke warf, in allen Regenbogenfarben. Sie waren irgendwann vor langer Zeit von Meisterhand geschliffen und in eine sechseckige Form gebracht worden, was ihren Zauber allerdings keineswegs schmälerte.
Wow, die sind ja wirklich wunderschön, flüsterte Nick, als traue er sich in Anwesenheit der Steine nicht mehr laut zu sprechen. Er streckte die Hand aus, doch bevor er einen der Steine berührte schnellte sein Blick zu Sarah hinüber. Ist schon in Ordnung, sagte sie mit einem Lächeln und Nick führte seine Bewegung zu Ende. Vorsichtig, als hielte er ein rohes Ei oder eine tickende Zeitbombe in der Hand, hob er einen der Steine auf und legte ihn auf seine ausgestreckte Handfläche. Dann besah er sich den Diamanten interessiert von allen Seiten. A.J. und Brian griffen nun auch nach einigen Steinen, während Kevin und Howie lieber den Gesamteindruck auf sich wirken liesen.
Und wegen diesen Steinchen ein solcher Aufwand, stellte Howie fest und schüttelte dabei leicht den Kopf. Immerhin sind sie 200.000 Dollar wert, entgegnete Sarah und grinste, als Nick erschrocken zusammenzuckte und den Stein in seiner Hand schnell wieder zu den anderen legte. Allerdings sind sie ganz bestimmt nicht der Hauptgrund, fuhr sie dann wieder ernst fort. Sie nahm den Schlüssel vom Tisch und drehte ihn für einen Moment zwischen den Fingern. Das hier ist das Objekt der Begierde, das uns alle in Gefahr bringt. Unglaublich, wenn man sich die Pracht daneben ansieht, sagte Brian und legte auch seine Steine zurück auf den Tisch.
Sarah sammelte die Diamanten ein und verstaute sie sorgsam in dem Lederbeutel. Zum Schluss hielt sie A.J. den offenen Beutel unter die Nase, der sich scheinbar nur schwer von den Steinen trennen konnte und sie dann schließlich doch widerstrebend hinein fallen lies. Dann band sie die Kordel wieder um das obere Ende und wog den Beutel einen Moment in der Hand. Suchend blickte sie sich im Zimmer um. Sie stand auf und trat an einen Blumentopf heran, in dem ein üppiger Ficus in kleinen Tonkügelchen stand. Sie kniete sich nieder und nahm eine Hand voll aus dem Topf und wog sie, ähnlich wie den Beutel gerade, in der Hand. Zu leicht, murmelte sie, legte die Kügelchen zurück in den Topf und stand auf. ich brauche etwas, das ähnlich schwer ist wie die Diamanten, sagte sie dann laut und sah dabei A.J. an. Unwillkürlich begann ihr Herz etwas schneller zu schlagen und in ihrem Magen tanzten tausender kleine Schmetterlinge. Doch sofort rief sie sich wieder zur Ordnung. sie hatte erstmal Wichtigeres zu tun, als in romantischen Gefühlen zu baden. Dafür war später noch genug Zeit.
Hoffentlich, durchfuhr es sie und mit einemmal wurde ihr klar, das sie gerade dabei war, sich auf etwas sehr gefährliches ein zu lassen. Und nicht nur, das sie sich in Gefahr brachte, nein, ohne darüber nach zu denken, zog sie auch noch Menschen in die Sache hinein, die ihr in der kurzen Zeit, die sie sie kannte, auch noch sehr ans Herz gewachsen waren. Sie lies ihren Blick über die fünf Gestalten am Tisch schweifen. Nick, Brian und Howie hatten sich zu ihr umgedreht und verfolgten interessiert jeden ihrer Schritte. Dabei strahlten sie soviel Vertrauen in ihr Tun aus, das Sarah ganz schlecht wurde. Scheinbar war ihnen nicht bewusst, das ein tödlicher Ausgang dieser Geschichte durchaus im Bereich des Möglichen lag.
Kevin und A.J. standen gerade gleichzeitig von ihren Plätzen auf und begannen auf der Suche nach einem brauchbaren Diamanten-Ersatz in der Wohnung auf und ab zu gehen. Ähm...Moment mal, unterbrach sie Sarah und die beiden hielten inne. Sarah trat einige Schritte auf sie zu und als sie sprach, knetete sie den kleinen Lederbeutel nervös zwischen den Händen ich bin euch wirklich dankbar für das, was ihr bisher für mich getan habt, aber vielleicht ist es jetzt Zeit für Euch, aus dem Ganzen auszusteigen. Ich meine..., hilflos hob sie die Arme in die Luft die Typen da draußen sind wirklich gefährlich. Sie haben Waffen und zögern nicht, sie zu benutzen. An Euch liegt ihnen nichts, sie sind nur hinter mir her. Ihr solltet Euch nicht unnötig in Gefahr bringen und mich ab hier alleine weiter gehen lassen.
Als hätten sie sie garnicht gehört, begannen Kevin und A.J. ihre Wanderung durch das Zimmer wieder auf zu nehmen. Irgendeine Idee, was wir als Ersatz benutzen könnten? fragte A.J. und öffnete eine Schranktür wohne ich hier, oder Du? entgegnete Kevin und verschwand in der Küche. Wie währe es mit einem Glas, das wir ein wenig klein schlagen..., sagte Nick. Ein wenig klein schlagen? kam es undeutlich aus der Küche wie willst Du ein Glas ein wenig klein schlagen? eine Schranktür klappte, Howie und Brian erhoben sich jetzt ebenfalls und halfen ihren Freunden bei der Suche. Wie hast Du Dir das eigentlich mit den Autos vorgestellt? fragte Brian an A.J. gewannt und untersuchte ein Glas mit gelben Jelly-Beans. Ihr fahrt mit Kevins Ford und wir düsen mit Deinem Wagen ein wenig durch die Gegend? Wenn Du mir nur einen Kratzer rein machst..., begann A.J., als Sarah versuchte mit einem zaghaften Hallo?!? auf sich aufmerksam zu machen.
Kevins Kopf tauchte hinter der Theke auf, Nick, der davor stand drehte sich zu ihr herum, Brian hielt mittlerweile das Glas mit den Süßigkeiten in den Händen und seine verräterisch ausgebeulte Wange lies darauf schließen, das er sich bereits mehr als eine davon in den Mund geschoben hatte. Howie streckte den Kopf aus der Badezimmertür und A.J. lächelte sie zärtlich an. Ich will ja nichts sagen, aber habt ihr mir überhaupt zu gehört? Na klar, kam es erstaunt aus der Küche wir haben jedes Wort klar und deutlich verstanden, nicht war Nick? ergänzte Howie und zog sich wieder ins Badezimmer zurück. Gleich darauf hörte man, wie die Schiebetür des Badezimmerschrankes geöffnet wurde. Howie! Was suchst du in dem Schrank? entrüstete sich A.J. wenn Du den Lederbeutel nicht mit Zahnpaste oder Apririn auffüllen willst, hast du da drinnen schlechte Karten. Man weiß ja nie, kam es gedämpft zurück. Gleich darauf wurde die Schiebetür hörbar wieder geschlossen und Howie kehrte zurück ins Wohnzimmer.
Leute, jetzt mal im Ernst. Das ist kein Klassenausflug oder sowas. Das ist GEFÄHRLICH. Ja, ja, entgegnete Brian, kam zu ihr herüber und legte ihr einen Arm um die Schulter aber Du glaubst doch nicht im Ernst, das wir dich jetzt im Stich lassen, oder? Das hat doch mit im Stich lassen nichts zu tun, versuchte es Sarah erneut es währe vernünftig, sicher und ausgesprochen klug. Du meinst wohl feige, niederträchtig und gemein, verbesserte A.J. und kam ebenfalls zu ihr herüber. Er legte ihr die Hände auf die Schultern und sah sie durchdringen an erstens stecken wir schon viel zu tief mit drinnen, zweitens habe ich da noch eine kleine Rechnung zu begleichen, sagte er mit Blick auf ihr T-Shirt unter dem sich der immer noch schmerzende Bluterguss befand und drittens, wie kommst du darauf, das auch nur einer von uns hier vernünftig ist? Kevin vielleicht, gab Brian scherzhaft zu bedenken. Postwenden kam ein gelber Spüllappen durch das Zimmer geflogen, verfehlte Brian und traf A.J. mit leisem Platschen am Kopf. Uhäh, protestierte dieser und warf den Lappen mit Schwung zurück in Richtung Küche, wo er Nick an der Schulter traf und zu Boden viel. Ein nasser Fleck prangte nun auf seinem blauen T-Shirt und mit gerümpfter Nase funkelte er Kevin an. Jetzt siehst Du, was Du angerichtet hast, rief er und deutete anklagend auf sein nasses Shirt vernünftig, pah, von wegen. Nicks Entrüstung lies Brian kichern und während Kevin noch versuchte Nick klar zu machen, das er für seine nasse Schulter nun wirklich nichts konnte, brachen die Anderen in vergnügtes Gelächter aus.
Sarah war allerdings nicht zum Lachen zu Mute und als A.J. ihren gequälten Gesichtsausdruck bemerkte, wurde er wieder ernst. Hör zu, sagte er eindringlich Was würdest Du an unserer Stelle tun? Würdest Du uns im Stich lassen? Widerwillig schüttelte Sarah den Kopf. Na siehst Du. Irgendwie sind wir in diese Geschichte hinein geraten und wir haben Dich viel zu gern, als das wir jetzt einfach wieder aussteigen könnten. Uns ist durchaus klar, dass das kein Spaziergang wird. Wir werden so vorsichtig wie möglich sein, aber wir werden Dich auf keinen Fall alleine lassen, verstanden? Für einen Moment überlegte Sarah, ob sie erneut protestieren sollte, doch schließlich sah sie ein, das sie wohl keine andere Wahl hatte. Eine große Welle der Erleichterung schwappte über sie hinweg. Wenn sie ehrlich zu sich selbst war, hätte sie auch garnicht gewusst, wie sie es ohne die Jungs hätte schaffen sollen. Sie nickte und ein Lächeln erschien langsam auf ihrem Gesicht, das A.J. warm erwiderte in Ordnung, überzeugt. Na also, geht doch, meinte Kevin und wandte sich wieder den Küchenschränken zu.
Kapitel 31
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