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Kapitel 38
Wir saßen eng beieinander an einem festlich gedeckten, runden Tisch und ich wußte garnicht, wo ich zu erst hin sehen sollte. Diese Verleihung hatte mich in allen Punkten überrascht und begeistert.
Angefangen mit A.J.s plötzlichem Auftauchen. Entgegen meinen anfänglichen Befürchtungen, hatten wir uns auf der restlichen Herfahrt tatsächlich angeregt unterhalten. Es gab so viel zu berichten. Ich erzählte ihm aufgeregt von meiner Lesereise und ab und an sah ich ihn liebevoll schmunzeln. Als ich ihn darauf ansprach meinte er es ist einfach schön, Dir zu zu hören. Du bist so sehr mit dem Herzen dabei, so euphorisch. Manchmal kommt mir einfach dieses Gefühl für meine Arbeit abhanden. Ich fühle mich gerade, als blickte ich in einen Spiegel. Ich sehe mich, wie ich früher mal war und wie ich gerne wieder wäre. Du gibst mir etwas von diesem Gefühl zurück. Es ist einfach...schön, dabei zuckte er mit den Schultern und ich mußte lächeln Ich wüßte im Moment einfach keinen Ort an dem ich lieber wäre.
Ein größeres Kompliment hätte er mir wohl kaum machen können.
Dann kamen wir an der Boston University an. Der Weg zu dem großen Eingangsprotal, vor dem sich schon unglaublich viele Menschen in teuren Abendroben drängten, war von unzähligen Fackeln gesäumt.
Ich hatte mir das Ganze wohl eher als eine Art MTV-Musikaward-Veranstaltung vorgestellt: Laut, schnell und irgendwie unpersönlich. Doch uns erwartete hier Eleganz und Gediegenheit. Natürlich waren auch hier Reporter anwesend und es gab so etwas ähnliches wie einen roten Teppich, über den wir schritten, mit einem breiten Lächeln auf den Lippen, posierend für die Fotografen und den ewigen Beteuerungen, dass A.J. nur ein Freund war, der mich hier her begleitet hatte.
Als wir schließlich im Inneren des alten, beeindruckenden Gebäudes angekommen waren, wurden wir von einem zuvorkommenden Mann in schwarzem Anzug zu unserem Tisch geleitet.
Die Atmospäre war entspannt und zugleich erwartungsvoll. Ich sah einige Gesichter, die mir nur von den Buchrücken ihrer Werke bekannt waren und konnte gar nicht glauben, dass ich zu diesem Kreis dazu gehören sollte. Ich bat A.J. mehrmals, mich zu kneifen um sicher zu gehen, dass ich das nicht alles träumte, doch seine Berührungen waren dann doch eher sanft und zärtlich und schließlich befahl ich mir selbst mich zu bremsen, denn ich merkte bald, dass ich dieses kneifen nur als Ausrede benutzte...und natürlich blieb ihm das auch nicht verborgen.
Der riesige Ballsaal, in dem die Verleihung statt fand, war in wundervoll warmes, goldenes Licht getaucht, das unzählige Kronleuchtern unter der Decke spendeten. Die Tische waren mit weißen, schweren Damasttischen bedeckt und in der Mitte jedes einzelnen Tisches tronte ein Blumengesteck aus Orchideen und Rosen, dass gut und gerne unseren Eßtisch zu Hause unter sich begraben hätte.
Bevor es mit der eigentlichen Veranstaltung los ging, wurde uns ein oppulentes fünf Gänge Menue serviert, eine zehn köpfige Band spielte hierzu leise im Hintergrund Musik und ich fühlte mich wie in einem Taum aus Tausend und Einer Nacht.
Schließlich waren alle Teller abgeräumt, die Gläser aufgefüllt und Rudolph Morgan, der Vorsitzende der National Book Association trat auf die Bühne an das Mikrophon.
Guten Abend meine Damen und Herren. Es ist mir ein großes Vergnügen, sie wieder hier in diesen heiligen Hallen begrüßen zu dürfen. Es macht mich unglaublich stolz und glücklich, so viele talentierte Autoren heute Abend hier versammelt zu sehen.
Applaus brandete auf und ich griff unter dem Tisch nach A.J.s Hand. Ich brauchte dringend etwas, das mich im hier und jetzt hielt. Wahrscheinlich wäre ich sonst in nie gekannt Sphären entschwebt. Er drückte sanft meine Finger und schenkte mir ein liebevolles Lächeln, dann wandten wir uns wieder Rudolph Morgan zu.
Er erzählte noch ein wenig über die Traditionen dieser Veranstaltung, gab einige Anekdoten zum Besten, die mir die Lachtränen in die Augen trieb und kam dann endlich zum Wesentlichen.
Die Awards in den Kathegorien Best Drama, Best Thriller und Best Belletristik wurden vergebeben, bis er schließlich zum Best Newcomer kam. Ich lehnte mich entspannt auf meinem Stuhl zurück. Ich wußte, ich würde nicht gewinnen. Trotzdem durchströmte mich ein aufgeregtes Kribbeln, als er meinen Namen vor las.
Nominiert für den Award Best Newcomer sind...Cathrin McMullon für Get away, Viktoria Ligher für In the end, Robin Duncan für Spurensuche, J.J. Davis für Das Leben der Monika G. und Samantha Flemming für Rollercoaster...und gewonnen hat...., er legte eine dramatische Pause ein und öffnete umständlich einen goldenen Umschlag. Robin Duncan, flüsterte A.J. neben mir Viktoria Ligher mit In the End sagte Rudolph Morgan laut auf der Bühne.
Ich hörte neben mir ein enttäuschtes Schnauben und ich beugte mich lachend zu A.J. hinüber das war doch klar. Sei nicht zu enttäuscht...sie hat es mehr als verdient.
A.J. sah mich mit seinem kleiner-Junge-Blick an und flüsterte in mein Ohr Du hättest es auch verdient, Du bist nämlich auch unglaublich gut.
Ich schüttelte nur nachsichtig den Kopf und klatschte dann laut Beifall, als ein junge Frau in meinem Alter mit langen, dunklen, gelockten Haaren und einem wunderschönen dunkelblauen Abendkleid auf die Bühne trat.
Stolz nahm sie die kleine Statue - ein, im Schneidersitz sitzendes Mädchen mit einem aufgeschlagenem Buch auf den Knien - entgegen.
Immer noch hielt der Applaus an. Ich hatte In the End schon mindestens drei Mal gelesen und bewunderte die kleine Person, die da nun sichtlich gerührt auf dem Podium stand und um Fassung rang. Sie war unglaublich gut und ich bereute es keine Sekunde, dass ich den Award nicht bekommen hatte.
Schließlich waren alle Preise vergeben, alle Werke ausgiebigst mit Beifall bedacht worden und der gesellige Teil des Abends begann.
Die Band spielte wieder, diesmal laut und fetzig und die ersten Paare versammelten sich auf der Tanzfläche. A.J. sah mich auffordernd an.
Ich und tanzen? In diesem Kleid? fragte ich entsetzt.
Er lachte gerade in diesem Kleid. Du bist die umwerfenste Frau des Abends und ich würde es mir nie verzeihen, wenn ich nicht mit Dir auf der Tanzfläche prahlen würde.
Ich merkte, wie mir die Röte ins Gesicht schoss und schnell stand ich auf. Gegenwehr war hier wohl zwecklos.
A.J. führte mich an der Hand in die Mitte der Tanzfläche und zog mich dort eng an sich. Ich versuchte mich an die Schritte zu erinnern, die ich vor Urzeiten in einer kleinen Tanzschulte beigebracht bekommen hatte und mit A.J.s Hilfe funktionierte das sogar erstaunlich gut.
Wir bewegten uns sicher zwichen den vielen Menschen um uns. A.J. wirbelte mich herum, zog mich eng an sich, bevor er wieder vor mir her tanzte und ich mich bemühte, ihn wieder ein zu fangen. Ich hatte so viel Spaß wie schon lange nicht mehr und je länger wir tanzten, um so weniger Gedanken machte ich mir um ihn und mich. Meine Umwelt existierte in diesem Moment nicht mehr. Sie ging im Dröhnen der Musik unter, verschwand hinter A.J.s liebevollem Lächeln, zog sich zurück vor den schnellen Tanzschritten und meinem breitem Grinsen, dass ich einfach nicht mehr aus meinem Gesicht bekam.
Nach jedem Lied blieben wir stehen, klatschten der Band Beifall und ich versuchte wieder einigermaßen zu Atem zu kommen.
Schließlich trat Rudolph Morgan erneut auf die Bühne. Meine Damen und Herren, ich freue mich ganz besonders, ihnen jetzt unseren Ehrengast ankündigen zu dürfen. Wir sind glücklich, dass sie heute für uns auf dieser Bühne stehen und einige ihrer wundervollen Songs singen wird. Liebe Gäste begrüßen Sie mit mir...Shania Twain.
Applaus und Jubelrufe empfingen die Sängerin, die in einem glitzernden Abendkleid, aufgesteckten roten Haaren und der Ausstrahlung einer Elfe auf die Bühne trat.
Sie bedankte sich überschwenglich bei Rudolph Morgan und schon setzten die ersten Tackte der Musik ein.
Ich hatte schon viel von Shania Twain gehört, aber diese Stimme überraschte mich dann doch. Sie war kräftig, da wo sie es sein sollte, und sanft und einschmeichelnd, wo es nötig war.
Ich bemerkte lächelnd, wie A.J. ihr verstohlen zu winkte und sie ihm mit einem Blinzeln antwortete.
Ihr kennt Euch? fragte ich in gespieltem Misstrauen und hob eine Augenbraue.
A.J. lachte jaha...wir kennen uns. Wir sind vor ein paar Jahren zusammen aufgetreten. Es war toll. Eine Open-Air Veranstaltung, tausende von Fans und ihre Stimme...was will man mehr?
Das klingt wirklich wunderschön.
Das war es auch.
In diesem Moment erklangen sanfte Klaviertöne und Shania Twains Stimme schmeichelte sich in mein Ohr ein.
I do swear that I'll always be there.
I'd give anything and everything and I will always care.
Through weakness and strength, happiness and sorrow,
for better, for worse, I will love you
With every beat of my heart.
A.J. zog mich wieder zu sich heran und legte mir beide Arme um die Taille. Ohne darüber nach zu denken schmiegte ich mich an ihn und lehnte meinen Kopf an seine Schulter. Leise sang er zusammen mit Shania in mein Ohr.
From this moment life has begun
From this moment you are the one
Right beside you is where I belong
From this moment on
From this moment I have been blessed
I live only for your happiness
And for your love I'd give my last breath
From this moment on
I give my hand to you with all my heart
Can't wait to live my life with you can't wait to start
You and I will never be apart
My dreams came true because of you
From this moment as long as I live
I will love you, I promise you this
There is nothing I wouldn't give
From this moment on
You're the reason I believe in love
And you're the answer to my prayers from up above
All we need is just the two of us
My dreams came true because of you
From this moment as long as I live
I will love you, I promise you this
There is nothing I wouldn't give
From this moment
I will love you as long as I live
From this moment on
Wir bewegten uns kaum zu der wundervollen Musik, zu sehr waren wir in unser eigenes Universum abgetaucht. Wäre es möglich gewesen, so wäre ich in diesem Moment in ihn hinein gekrochen, nur um ihm noch näher sein zu können.
Ich roch sein Aftershave, seine Stimme füllte mein gesammtes Denken aus und seine Hände strichen immer wieder sanft über meinen Rücken. Meine Hand ruhte auf seiner Brust und ich fühlte seinen gleichmäßigen Herzschlag darunter.
Als das Lied endete, war ich enttäuscht. Ich wollte A.J. nicht los lassen, wollte einfach mit ihm hier weiter stehen und seiner Stimme lauschen.
Ihm schien es ähnlich zu gehen, denn obwohl bereits das nächste Lied begonnen hatte und um uns herum die Menschen wieder zu den schnellen Rhytmen tanzten, lies er mich nicht los. Sein Mund war immer noch dicht an meinem Ohr und ich hörte ihn mit rauer Stimme flüstern
Lass uns gehen, ja.?
Ich nickte nur leicht und lies mich dann von ihm zwischen den tanzenden Paaren hindurch, aus dem Ballsaal und zu unserer Limousine führen.
Der Chauffeur war wohl etwas überrascht uns jetzt schon zurück kommen zu sehen, doch er beeilte sich, uns die Tür auf zu halten und als wir nach einander in den Fond geklettert waren schloss er diese wieder hinter uns.
Es war, als hätte er damit die Realität ausgesperrt. Eine undurchsichtige, schwarze Scheibe trennte uns von dem Fahrer, die Stille im Wagen schien nach der lauten Musik im Ballsaal fast ohrenbetäubend und schloss uns damit in eine Art Vakuum ein.
Der Wagen setzte sich gerade in Bewegung, als A.J. mich wortlos zu sich heran zog, mein Gesicht in beide Hände nahm und mich sanft auf den Mund küsste.
Wir hatten beide die Augen geschlossen und alles was ich wollte, war ihn zu berühren. Ich fühlte seine Haare unter meinen Händen, den weichen Stoff seines Hemdes an meinen nackten Schultern und seine Hände auf meinem Körper. Die eine lag inzwischen warm und weich auf meinem Rücken, die andere streichelte sanft mein Bein.
Es war, als sei ein Damm gebrochen. Nichts und niemand hätte uns in diesem Moment stoppen können.
Raschelnd fielen unsere Kleider nach und nach zu Boden und je länger das alles dauerte, um so ungeduldig wurden wir. Ich kicherte, als A.J. sich voller Hektik in seinem Hosenbein verhedderte und wir gemeinsam nach hinten auf die bequemen Polster fielen. Liebevoll lies ich meine Finger über seine nackte Haut gleiten und genoss das Gefühl seiner Gänsehaut unter meinen sanften Berührungen.
Es war der wunderschönste Augenblick in meinem Leben. Ich fühlte mich in dem dämmrigen Innenraum der Limousine wie in einer Höhle geborgen, abgeschottet vom Rest der Welt, zusammen mit dem Mann, der mir die Welt bedeutete.
Er war sanft und zärtlich, flüsterte immer wieder meinen Namen und bald darauf verschmolzen unsere Körper und Seelen zu einem großen Ganzen.
Atemlos lagen wir schließlich ganz still und eng aneinander gekuschelt auf der Rückbank der Limousine, ließen uns von dem leichten Schaukeln einlullen und nur unsere schnellen Atemzüge durchbrachen die Stille. Sein Kopf ruhte auf meiner Brust und ich fuhr ihm immer wieder durch das Haar, nur um zu zu sehen, wie sich die einzelnen Haarsträhnen geschmeidig an ihren Platz zurück bewegten.
A.J. war der erste, der seine Sprache wieder fand.
Ich liebe Dich, sagte er leise. Mein Herz setzte für mindestens fünf Schläge aus und ich hatte das Gefühl, dass mein gesammter Körper leicht vibrierte.
Ich liebe Dich auch...mehr als mein Leben, flüsterte ich mit unsicherer Stimme zurück.
Er stütze sich neben mich auf seinen Ellenbogen und sah mir in die Augen.
Jetzt haben wir wohl wirklich ein Problem, was?
Es gibt kein Problem, das wir nicht zusammen meistern könnten...es ist nur..., hier stockte ich und wußte nicht, wie ich weiter reden sollte. Würde er mir jetzt gleich sagen, dass es ihm lied tat, aber er zurück zu Tammy mußte? Ich war fest davon überzeugt, dass ich dann hier und jetzt auf der Stelle sterben würde.
Er war jetzt hier bei mir, ganz nahe, so dass ich die Hand noch nicht einmal weit ausstrecken mußte, um ihn berühren zu können. Er hatte mir gesagt, dass er mich liebte und in meinem Kopf schwirrte es immer noch von diesen drei Worten, die er so zärtlich und absolut ehrlich gesagt hatte.
Wir hatten das hier alles nicht gewollt, niemanden darum gebeten uns so viel Schmerz und Verzweiflung auf zu bürden. Ich war der Meinung, dass wir inzwischen mehr als genug gelitten hatten. Jetzt war endlich jemand anderer an der Reihe.
Im selben Moment sah ich Tammy vor mir. Wir bauten unser Glück auf dem Leid eines anderen Menschen auf, einem Menschen, der mir unglaublich viel bedeutete und von dem ich nie gedacht hatte, dass ich in der Lage wäre, ihm so weh zu tun.
In diesem Moment begriff ich erst die gesamte Tragweite unseres Handelns und Tränen schossen mir in die Augen. Ich wollte ihn nicht her geben, wollte aber auch Tammy nicht weh tun. Wir saßen in der Zwickmühle...eigentlich schon von Anfang an. Von dem Moment an, als ich mich in unserer Küche herum gedreht hatte und A.J. seine Sonnenbrille abnahm, war ich rettungslos verloren gewesen.
Alle Eregnisse die danach folgten, waren nur die Overtüre zu den Dingen, die uns in Zukunft noch bevor standen. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, was Tammy wohl fühlen musste wenn...ja...wenn was?
Ich spürte am Rande, wie A.J. mir sanft die Tränen von den Wangen wischte.
Nicht weinen Liebling, flüsterte er.
Es ist alles so...so...furchtbar...ich...weiß nicht mehr was ich denken soll...was...,
Er unterbrach mich, in dem er mir sanft einen Finger auf den Mund legte. Nicht...sag nicht das es furchtbar ist. Das, was wir vor dem heutigen Tag gemacht haben, war furchtbar. Wir haben jeden belogen, den wir lieben. Sogar uns selbst. Wir haben versucht uns ein zu reden, dass wir nicht zusammen gehören, dass es keine Zukunft für uns gibt. Es wird Zeit, dass wir ehrlich sind. Sowohl zu uns, als auch zu Tammy. Ich liebe Dich, mit jeder Faser meines Körpers und auch nur der Gedanke daran, Dich wieder gehen zu lassen, so zu tun, als sei alles in Ordnung wenn ich weiterhin bei Deiner Schwester bleibe, ist unerträglich. Ich möchte bei Dir sein, Dich in meinen Armen halten. Es tut mir leid, dass wir Tammy weh tun müssen, aber irgendwann wird sie es vielleicht verstehen.
Sie wird es ganz bestimmt nicht verstehen...aber...der Gedanke ohne Dich zu sein ist noch unerträglicher, flüsterte ich und A.J. lächelte sanft. Er beugte sich zu mir hinunter und küsste mich federleicht auf die Stirn. Dann wanderten seine Lippen weiter über meine Augen und Nase hinunter zu meinem Mund. Als er dort angekommen war, flammte erneut diese unbändige Leidenschaft auf, die wir füreinander empfanden und für eine Weile vergassen wir alles um uns herum.
Kapitel 39
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