Kapitel 78

Das gelbe Handy bestimmte in den nächsten Tagen einen Großteil von Sams Tagesablauf. Abgesehen davon, dass sie es Joshua beinahe gewaltsam entreißen mußte, weil er die Vorstellung großartig fand immer und überall mit seinem neuen, großen Freund kommunizieren zu können und er damit Nick sowohl morgens um fünf als auch einmal mitten in der Nacht aus dem Bett holte, hatte sie es selbst ständig im Auge und wartete mit klopfendem Herzen darauf, dass es klingelte.
Mehr als einmal war sie selbst darum herum geschlichen und war versucht, Nick einfach anzurufen, doch das verbot sie sich immer wieder im letzten Moment. Hätte er mit ihr sprechen wollen, hätte er sie ja wohl selbst anrufen können, oder?
Also begnügte sie sich damit, Joshua mit halbem Ohr zuzuhören, wenn er fröhlich und ausdauernd mit Nick plapperte. Ab und zu fiel sogar ihr Name, trotzdem hatte sie nicht das Gefühl, dass Nick Joshua nur anrief um ihn auszuhorchen. Vielmehr schienen die beiden eine ganz eigene Beziehung zueinander zu haben und mittlerweile war Joshua nicht mehr ins Bett zu bekommen, wenn ihm Nick nicht vorher noch eine Gute-Nacht-Geschichte erzählt hatte.
Als an diesem Nachmittag das Handy erneut klingelte, saß Joshua gerade in der Küche der Mitchums und malte gemeinsam mit Jane. Phillippa half Sam eher widerwillig beim Geschirrspülen und der Anruf von Nick war somit für sie wie ein Silberstreifen am Horizont. Doch auch Sams Herz schlug vor Aufregung schneller, wie immer wenn die Melodie des Crazy Frog durch das Haus schallte. So sehr sie diesen seltsamen Klingelton bisher auch gehaßt hatte, so sehr hatte sie ihn inzwischen lieben gelernt.
„Hallo Nick,“ begrüßte Joshua seinen Freund strahlend, lauschte kurz und verkündete dann „ich male gerade ein Bild von Mom und dir und mir.“
Sam hätte zu gerne gewußt, was Nick darauf antwortete, doch das war leider nicht möglich. Resolut wandte sie sich also wieder dem Spülbecken zu und stupste Phillippa kurz an, die wie erstarrt und mit einem dämlichen Lächeln auf den Lippen zu Joshua hinüber starrte.
„Ich wünschte, er hätte mir auch so ein Telefon geschenkt,“ flüsterte Phillippa, während sie sich einen der Teller griff und ihn vorsichtig mit einem Geschirrhandtuch abrieb.
„Glaub mir, manchmal wünsche ich mir das auch,“ gab Sam zu.
„Du solltest mit ihm reden, findest du nicht?“
„Mit Joshua?“ fragte Sam zurück, sich absichtlich dumm stellend.
„Neiiiin,“ grinste Phillippa und verrollte die Augen.
„Nein Philli, das werde ich nicht. Soll er mich doch direkt anrufen oder meinetwegen Josh bitten, mir das Telefon zu geben. Aber nein, er will nur mit meinem Sohn reden. Also ... werde ich ... ,“ sie zuckte mit den Schultern, weil sie nicht so genau wußte, was sie machen sollte.
Fest stand nur, dass sie mit jedem Tag nervöser wurde und beinahe eifersüchtig auf Joshua war, weil dieser so viel Zeit mit Nick am Telefon verbrachte und sie vollkommen außen vor blieb.
„Ich weiß nicht,“ hörte sie Joshua gerade sagen. „Hm ... ja ... vielleicht ... ,“ aus den Augenwinkeln registrierte sie, wie Joshua zu ihr hinüber schielte, immer noch das Telefon fest ans Ohr gedrückt. „Hm ... ,“ murmelte er erneut, nickte dabei und schob sich von seinem Stuhl herunter.
Ihr Herz zog sich bei dem Anblick ihres Sohnes zusammen, der mit einem Telefon an seinem Ohr aus der Küche schlenderte. Er wirkte plötzlich nicht mehr wie ihr Baby, sondern wie ein Kind, das bald in die Schule gehen und sich damit immer weiter von ihr entfernen würde.
Seufzend schüttelte sie den Kopf. Was war nur los mit ihr? Konnte es wirklich sein, dass Nicks Anrufe sie so sehr aus dem Konzept brachten? Nun ja, die Frage konnte man wohl nur mit einem klaren und deutlichen Ja beantworten.
„Jetzt geht er auch noch weg,“ maulte Phillippa „als wäre es nicht schon schlimm genug, dass wir nur die eine Seite dieser seltsamen Gespräche mit anhören können.“
„Auch wenn das vielleicht doof klingt, aber eigentlich steht auch Joshua so etwas wie eine Privatsphäre zu.“
„Ja, das klingt doof und nein, ich sehe das in diesem Fall überhaupt nicht ein,“ grinste Phillippa, warf das Handtuch auf die Arbeitsplatte und wandte sich von Sam ab. „Ich gehe mal nachsehen, wo er ist. Nicht, dass er noch irgendwelche Dummheiten macht.“
„Phillipa,“ sagte Sam schnell und erwischte gerade noch ihren Arm, bevor sie davon stürmen konnte. „Du bleibst hier und trocknest erstmal das restliche Geschirr ab. Laß Joshua die Freiheit, die er im Moment ganz offensichtlich haben will.“
„Aber das ist nicht fair!“ begehrte Phillippa auf.
„Ich weiß. Aber das Leben ist nun mal so,“ gab Sam mit einem leisen Lächeln zurück.
„Pfh,“ schnaubte Phillippa, griff aber trotzdem wieder nach dem Geschirrhandtuch. „Ich finde nicht, dass ... ,“ sie verstummte und dann hörte Sam nur noch ihr leises „Oh. Mein. Gott.“
„Was ist?“ fragte Sam alarmiert, fuhr herum und erstarrte dann mitten in der Bewegung.
Das konnte nicht sein. Er konnte doch nicht ... Wie ... ? Das war doch ...
„Ich hab dir gesagt, sie wird gucken wie ein Auto,“ grinste Joshua triumphierend, der auf Nicks Arm saß und einen Arm um dessen Nacken geschlungen hatte.
„Eins zu Null für dich Kumpel,“ gab Nick leise zurück, während er Samantha dabei keine Sekunde aus den Augen ließ.
Ihr Herzschlag hämmerte laut und nachdrücklich in ihrem Kopf, ihre Knie fühlten sich weich wie Pudding an und ihr gesamtes Blut schien sich in ihren Füßen gesammelt zu haben. Jedenfalls schienen sie viel zu schwer um sich auch nur einen Millimeter zu bewegen.
Sein Anblick hatte sie vollkommen aus der Bahn geworfen. Sein blaues Shirt betonte das stechende Blau seiner Augen, seine Haare waren kürzer als das letzte Mal, als sie sich bei der Verhandlung gesehen hatten und sein Lächeln schien den ganzen Raum zu überstrahlen.
„Hi Sam,“ sagte er jetzt, setzte Joshua vorsichtig auf dem Boden ab und richtete sich wieder auf.
„Hi,“ gab sie zurück und war sich nicht ganz sicher, ob sie überhaupt gesprochen hatte oder sich die Worte lediglich in ihrem Kopf geformt hatten.
„Und du mußt Phillippa sein, richtig?“ wandte sich Nick an Phillippa, die immer noch blaß und regungslos neben Sam an der Spüle stand.
„Hm ... ,“ nickte sie.
„Schön dich kennen zu lernen,“ entgegnete er lächelnd, machte ein paar Schritte auf sie zu und zog sie in eine feste Umarmung. Dabei kam er Sam so nahe, dass sie sein After Shave riechen konnte und sie fühlte, wie die Welt um sie herum zu tanzen begann.
„Du bist der Mann von dem Poster,“ hörte Sam Jane sagen, gefolgt von Nicks leisem Lachen, das sie so sehr vermißt hatte.
„Und du bist bestimmt die kleine Jane,“ grinste er, entfernte sich wieder von Sam um zu Jane hinüber zu gehen, die ihm mit ernster Miene ihre Hand zur Begrüßung entgegen streckte.
„Ah, habe ich doch richtig gehört. Wir haben Besuch.“ Megan war in die Küche getreten und sie zuckte nun beinahe unmerklich zusammen, als sie erkannte, wer dieser Besuch war.
„Wenn sie jetzt was Falsches sagt, bringe ich sie um,“ hörte Sam Phillippa neben sich flüstern.
„Ja. Hi, ich bin Nick,“ stellte er sich vor und schüttelte nun auch Megans Hand. „Sie haben ein schönes Haus.“
„Danke,“ lächelte Megan und warf Sam einen verwirrten Blick hinter Nicks Rücken zu.
„Mom? Kann Nick heute abend bei mir schlafen?“ fragte Joshua und schmiegte sich unvermittelt an ihr Bein.
„Ich ... was? Nein ... ich meine ... ,“ sie hatte keine Ahnung was sie sagen sollte. Der Schock über Nicks plötzliches Auftauchen hatte sämtliche ihrer Nervenbahnen gekappt. Alles was sie im Moment denken und fühlen konnte war er: Sein Lächeln, seine wundervollen blauen Augen und seine plötzliche Präsenz und Nähe, die sie vollkommen durcheinander brachte.
„Laß mal Kumpel,“ sprang Nick ein. „Ich habe ein ganz tolles Hotelzimmer, das ist schon in Ordnung.“
„Aber ... ,“ begeherte Joshua sofort auf.
„Josh, du hast Nick doch gehört,“ unterbrach Megan ihn sofort.
„Ja, aber ... ,“
„Uhm ... Megan,“ wandte sich Nick nun an die Hausherrin und erstickte damit Joshuas erneuten Protest. „Wäre es vielleicht möglich, dass ich ihnen Sam für eine Stunde oder so entführe? Ich weiß, eigentlich ist das ... ,“
„Ist schon in Ordnung,“ nickte Megan sofort und Sam wußte nicht, ob sie sie dafür umbringen oder küssen sollte.
Immer noch hatten Nick und sie nicht mehr als zwei Worte miteinander gesprochen und sie fühlte sich ein bißchen wie im Kino: Eine unbeteiligte Zuschauerin, die zwar gedanklich mitten im Geschehen stand, aber nicht wirklich eingreifen konnte.
„Sam?“ wandte sich Nick nun an sie und sah ihr mit ernstem Blick tief in die Augen, was ihren Herzschlag nur noch mehr beschleunigte.
„Hm?“ gab sie abwesend zurück.
„Würdest du ... mit mir ne Runde ... spazieren gehen?“
Spazieren gehen? Was war das noch mal?
„Sam!“ hörte sie Phillippa neben sich murmeln und spürte gleich darauf einen Ellenbogen, der sich in ihre Seite bohrte.
„Was? Oh ... spazieren gehen ... ja klar,“ stieß sie hervor, trocknete sich ihre Hände, die immer noch mit Schaum bedeckt waren wie zu ihrem Entsetzen feststellen mußte, an einem Handtuch ab und verließ eher widerwillig die trügerische Sicherheit der Spüle.
„Ich bringe sie ihnen unversehrt wieder,“ versprach Nick mit einem breiten Lächeln an Megan gewandt.
„Na, das will ich auch hoffen,“ gab diese grinsend zurück.
„Okay Josh. Sei brav, hörst du?“ wandte Sam sich an ihren Sohn. „Wir sind bald wieder da.“
„Kann ich nicht mit euch mit?“ fragte Joshua hoffnungsvoll.
„Hey Glückspilz,“ hörte sie Nick sagen. „Denk daran, was wir besprochen haben, hm?“
„Oh ... stimmt,“ nickte Joshua sofort. „Geh nur Mom. Ich warte hier auf dich.“
Sams mißtrauischer Blick heftete sich sofort auf Nick. Was lief hier eigentlich ab?
Doch statt etwas zu sagen streckte er ihr lediglich die Hand entgegen. „Wollen wir?“
„Sicher,“ nickte sie zaghaft und ohne dass sie etwas dagegen hätte tun können, legten sich ihre kalten, zitternden Finger in seine.
Seine warme Haut nach so langer Zeit wieder zu berühren schickte augenblicklich einen heftigen Stromstoß durch ihren gesamten Körper und sie mußte sich beherrschen, um nicht wie ein Fisch auf dem Trockenen nach Luft zu schnappen.
Fest umschloß er ihre Hand und zog sie hinter sich her aus der Küche und auf die Haustür zu.
„Bis später,“ konnte sie noch über ihre Schulter rufen, dann lief sie bereits hinter Nick den kurzen Weg durch den Vorgarten hinunter und auf die Straße hinaus.
Er wandte sich nach rechts und während sie schweigend neben ihm her ging und ihre Finger immer noch mit seinen verschlungen waren, versuchte sie sich irgendwie auf das nun folgende einzustellen. Sie hatte keine Ahnung warum er so plötzlich hier aufgetaucht war und sie wußte noch weniger, was sie zu ihm sagen sollte, wenn er sie erneut anflehen würde, mit ihm zurück nach L.A. zu gehen.
An ihrer Überzeugung, dass sie nicht zurück konnte, hatte sich nichts geändert. Im Gegenteil. Jetzt, wo sie mit Joshua wieder zusammen sein konnte und sich auch die Sache mit Greg einigermaßen eingerenkt hatte, schien es ihr unmöglich das alles wieder aufzugeben. Selbst wenn es sich um den Mann handelte, den sie mit jeder Faser ihres Körpers liebte.
Andererseits ... vielleicht war er auch nur gekommen um sie darüber in Kenntnis zu setzen, dass er eine neue Frau gefunden hatte und dass sie sich keine Sorgen mehr machen brauchte, dass er sie zurück haben wollte. Bei Nick war schließlich alles möglich.
Verstohlen musterte sie ihn von der Seite. Es war unglaublich, welche Anziehungskraft er immer noch auf sie ausübte. Am liebsten hätte sie sich jetzt und hier in seine Arme geworfen und ihn angefleht, sie nie wieder zu verlassen. Sie wollte seine Lippen auf ihren und seine Hände auf ihrem Körper spüren. Sie wollte, dass er ihr sagte, dass er sie liebte und sie wollte ihm antwoten, dass sie dies auch tat. Dass sie nie damit aufgehört hatte.
Im gleichen Moment wandte sie den Blick von ihm ab und richtete ihn wieder auf die Straße vor sich. Das hier war kein Märchen. Das war das wahre Leben und darin gab es keine Ritter in strahlender Rüstung und keine Happy Ends. Das sollte sie doch inzwischen wirklich begriffen haben.
„Ich habe dich vermißt,“ hörte sie ihn urplötzlich sagen und der Klang seiner sanften Stimme schickte ihr eine Gänsehaut über den gesamten Körper.
„Ich dich auch,“ gab sie leise zurück.
„Joshua scheint sich hier ja bestens eingelebt zu haben. Es freut mich für euch beide, dass alles so gut gelaufen ist.“
„Hm,“ murmelte sie.
„Sam?“ unvermittelt blieb er stehen und ihre Füße hörten erst damit auf, sich automatisch zu bewegen, als seine Hand ihre Vorwärtsbewegung stoppte.
„Ja?“ fragte sie zurück, ohne ihn anzusehen.
Sie hörte ihn seufzen, dann machte er einen Schritt auf sie zu, umfaßte vorsichtig ihr Kinn und zwang sie mit sanftem Druck dazu, ihn anzusehen.
„Liebst du ihn?“
Verwirrt sah sie zu ihm auf. „Wen?“
„Greg,“ kam es zurück.
„Greg? Wie kommst du denn auf den? Um Himmels willen. Lieber lasse ich mich in einem Kloster einsperren als ihn wieder zurück zu nehmen.“
„Ehrlich?“ In seinen Blick hatte sich eine gewisse Unsicherheit geschlichen und sie verstand nicht ganz, worauf er hinaus wollte.
„Ganz ehrlich. Wie ... wie kommst du überhaupt darauf?“
„Du hast wohl die Fotos nicht gesehen, hm?“ fragte Nick zurück, ließ endlich ihr Kinn los und griff statt dessen nach ihrer anderen Hand.
„Fotos? Von Greg und mir?“ fragte sie entsetzt.
Nick nickte langsam. „In irgendeiner Bar. Es sah ... na ja ... ziemlich ... vertraut aus.“
„Nein,“ sie schüttelte den Kopf. „Da ist nichts zwischen ihm und mir und da wird auch nie etwas sein.“
„Gut,“ nickte Nick und schloß für einen Moment die Augen.
„Was machst du überhaupt hier? Und warum stehen wir hier mitten auf der Straße anstatt in meiner Wohnung zu sitzen und uns wie zwei vernünftige Menschen zu unterhalten?“
Ein Lächeln huschte über Nicks Gesicht. „Wir sind erstens keine vernünftigen, normalen Menschen und zweitens ... uhm ... das wirst du gleich sehen.“
„Nein Nick.“ Resolut entzog sie ihm ihre Hände und trat einen Schritt zurück.
Was tat sie hier eigentlich? Angst begann wie glühendes Feuer durch ihre Blutbahnen zu schießen und sie spürte, wie sie ihr Schutzschild in Form von Wut aufzubauen begann. So lange hatte sie ihn aus ihrem Gedächtnis verband und hatte damit doch nicht schlecht gelebt, oder? Dann kam dieses verflixte Geschenk für Joshua und seit dem wünschte sie sich, dass sie die Zeit zurück drehen und wieder mit Nick zusammen in dem Bett des Crystal Hotels aufwachen könnte. Doch das ging nun mal nicht.
„Sam, ich bin nicht dein Feind,“ sagte Nick sanft. „Ich liebe dich. Mehr als alles andere auf der Welt. Seit du weg bist, ist nichts mehr wie früher. Ich habe keine Lust auf gar nichts mehr. Ich hocke nur noch zu Hause rum und denke an dich. Ich kann nicht essen, nicht schlafen ... ich vermisse dich.“
„Aber ... ,“
„Ich weiß,“ unterbrach er sie. „Du kannst hier nicht weg. Du hast deinen Sohn und deinen Job und endlich deine Unabhängigkeit.“
„Ja,“ nickte sie zaghaft.
„Ich möchte dir das alles auch gar nicht nehmen,“ fuhr er fort, während er sich herum drehte und weiter ging.
Er warf einen Blick zurück und als er sah, dass sie immer noch wie vesteinert mitten auf dem Gehweg stand, streckte er ihr erneut auffordernd seine Hand entgegen.
„Vertraust du mir?“ fragte er leise.
„Ich ... weiß es nicht,“ gab sie zu.
Ein flüchtiges Lächeln huschte über sein Gesicht. „Dann gib mir wenigstens die Gelegenheit dir zu beweisen, dass es mir ernst ist.“
Ihr Blick huschte unstet zwischen seiner Hand, seinem Gesicht und der Straße hin und her. Was sollte sie nur tun? Hatte sie überhaupt eine andere Wahl?
Also griff sie zögernd nach seiner Hand und setzte sich wieder mit ihm in Bewegung.

Kapitel 79