Kapitel 57

Der Alltag hatte sie erstaunlich schnell wieder. Nachdem Nick in der nächsten Woche mit Sam nach Washington fliegen wollte, um der Sorgerechtsverhandlung beizuwohnen, mußte er sich diese Woche um so intensiver um alles Liegengebliebene kümmern. Es fehlten noch ein Großteil seiner Parts für das Album der Band, zwischendurch kümmerte er sich um die Buchung für die Tickets und wo sie in Washington übernachten konnten und dann war da natürlich noch die Serie, für die er sich nicht andauernd erlauben konnte seine Zeit außer Haus und in irgendeinem Studio zu verbringen.
Bereits nach drei Tagen fühlte er sich somit gehetzt und er hatte das Gefühl, dass ihm kaum noch Raum zum Atmen blieb. Selbst Sams warmer Körper, der sich auf dem Sofa an ihn schmiegte, konnte daran nicht wirklich etwas ändern.
„Was ist los mit dir?“ fragte sie schließlich, als er bestimmt zum zehnten Mal aufgestanden war, unentschlossen und unruhig im Haus herum lief, nur um sich gleich darauf wieder auf die Couch nieder zu lassen.
„Ich weiß es nicht,“ gab er zurück. „Im Moment ... ist einfach alles ein bißchen viel.“
„Hm ... die Arbeit? Hier? Ich?“ hakte sie nach.
„Du doch nicht,“ lächelte er, zog sie an sich und hauchte ihr einen Kuß auf die Stirn.
„Gut für dich,“ grinste sie. „Also die Arbeit?“
„Alles irgendwie,“ er schüttelte den Kopf. „Ist nicht so wichtig,“ fügte er dann mit einem warnenden Blick Richtung Kamera hinzu und Sam verstand sofort.
Sie schlang ihm die Arme um den Hals, zog ihn wieder in eine liegende Position und bettete ihn damit auf ihren Bauch. Wie selbstverständlich drückte er daraufhin sein Ohr an ihre Brust, bis ihr Herzschlag langsam und beruhigend in seinem Kopf dröhnte und er schloß für einen Moment die Augen. Vielleicht sollten sie sich einfach in sein Zimmer verziehen. Dort hatten sie zum einen keine Zuhörer und zum anderen fanden sie dort vielleicht einen Weg, ihn anderweitig zu entspannen.
Der Gedanke zauberte ein breites Grinsen auf sein Gesicht und wie immer dachte er sofort an ihre Nacht vor drei Tagen im Crystal Hotel zurück. Sie hatten die sechs Kondome natürlich nicht komplett aufgebraucht und somit waren noch zwei übrig. Gute Idee eigentlich.
Er richtete sich auf um ihr sein unmoralisches Angebot, das sie ganz sicher nicht ausschlagen konnte, ins Ohr zu flüstern, als sein Handy klingelte.
„Schade,“ schmunzelte sie.
„Hm?“ fragte er, während er sich aufrichtete und das Telefon vom Couchtisch fischte.
„Du sahst so aus, als wolltest du mir gerade etwas unanständiges ins Ohr flüstern.“
Er kicherte leise und während er mit einem Knopfdruck das Gespräch annahm entgegnete er „aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.“
Dann wandte er sich seinem Telefongespräch zu. „Wer stört?“
Chris Lachen erklang sofort in seinem Ohr und ein strahlendes Leuchten erhellte sein Gesicht.
„Hey Buddy. Alles klar bei dir?“
„Aber so was von,“ gab Nick grinsend zurück und kuschelte sich wieder in Sams Umarmung.
„Gut. Hör zu. Tom, ich und ein paar andere gehen heute Abend aus. Lust mitzukommen? Wir haben dich ganz eindeutig schon viel zu lange nicht mehr gesehen.“
„Ich weiß nicht ... ,“ gab Nick zögernd zurück, während Sams Finger ein leises Prickeln in seinem Nacken hinterließen.
„Jetzt komm’ schon. Reiß dich von deiner Schnecke los und laß uns mal wieder so richtig einen drauf machen.“
„Hm ... ,“ Nick überlegte fieberhaft. Sex mit Sam oder Bier mit seinen Kumpels? Im Moment eine äußerst schwere Entscheidung wie er zugeben mußte.
„Wer ist das?“ hörte er Sam hinter ihm flüstern.
„Chris. Er möchte mich heute Abend in einen Club entführen.“
„Na dann geh doch mit,“ gab sie zurück und etwas überrascht drehte er sich zu ihr herum.
„Und was wird aus den unanständigen Dingen, die mir gerade so durch den Kopf gegangen sind?“
Chris’ lautes „Boaaaah Nick,“ überlagerte Sams Antwort und noch dazu redete sein Freund einfach weiter. „Könnt ihr dieses Gespräch nicht führen, wenn ich nicht dabei bin? Dir ist schon klar, dass ich ne ganze Weile solo bin und auf so ein Gesäusel mal gar nicht stehe?“
Nick mußte Lachen, versuchte dabei irgendwie Sams fragendem Blick gerecht zu werden und wußte nicht, auf wen er sich zu erst konzentrieren sollte.
„Komm schon Nick. Nur ein paar Bierchen und ein bißchen Spaß. Das hatten wir schon so lange nicht mehr.“
Nick seufzte. „In Ordnung. Wo und wann?“
„Riders Club. Zehn Uhr.“
Nick warf einen Blick auf seine Uhr. Ihm blieb eine Stunde um zu duschen und zum Club zu fahren. Damit war das Schäferstündchen mit Sam wohl endgültig abgehakt. Mal abgesehen davon, dass er wahrscheinlich gar nicht mehr aus dem Bett gekommen wäre, wenn er es sich darin erst einmal mit ihr gemütlich gemacht hätte.
„Alles klar. Das schaffe ich ... denke ich.“
„Cool. Also dann bis später.“
„Ja, bis später,“ entgegnete Nick und legte auf.
„Also werden wir wohl morgen erst unanständig werden,“ bemerkte sie mit einem leisen Lächeln.
„Sieht ganz danach aus.“ Er zögerte kurz und fügte dann ein „schlimm?“ an.
„Nein,“ sie schüttelte den Kopf. „Ich denke, du kannst das ganz gut gebrauchen und ich werde schon mal anfangen für Washington die Koffer zu packen.“
„Wir haben noch fünf Tage!“ lachte Nick und zog sie wieder eng an sich.
„Na und? Damit kann man nie früh genug anfangen.“
„Pläne, hm?“
„Ja,“ nickte sie. „Und ausnahmsweise welche, durch die du mir hoffentlich keinen Strich machen wirst.“
„Hm ... vielleicht schleiche ich mich heute Nacht in dein Zimmer und räume die Koffer wieder aus ... ,“ grinste er.
„Untersteh dich,“ lachte sie und versetzte ihm einen sanften Klaps auf die Schulter.
Blitzschnell beugte er sich vor und versenkte sein Gesicht in ihrer Halsbeuge. Er knabberte an ihrem Hals, was sie laut los quitschen ließ.
„Nick!! Das kitzelt verdammt ... ahhhhh ... ,“ sie lachten und kicherten, während Sam versuchte, sich strampelnd zu befreien. Schließlich verloren sie beide das Gleichgewicht und landeten mit einem lauten Rums und schwer atmend auf dem Boden vor der Couch.
Als sie sich nach einer ganzen Weile wieder etwas beruhigt hatten, strich Nick Sam sanft ein paar wilde Locken aus dem Gesicht und küßte sie dann zärtlich auf den Mund.
„Wenn ich verspreche, deine Koffer in Ruhe zu lassen, darf ich mich dann trotzdem zu dir ins Zimmer schleichen?“ frage er leise.
„Wehe wenn nicht,“ gab sie lächelnd zurück.
Einen Moment verharrte er noch und war sich nicht ganz sicher, ob er sich tatsächlich von ihr losreißen konnte, doch schließlich stemmt er sich schwerfällig in die Höhe und reichte Sam die Hand um ihr aufzuhelfen.
„Du mußt mir Chris dringend bei Gelegenheit vorstellen,“ sagte Sam, während sie ihre benutzten Gläser vom Couchtisch sammelte.
„Das muß ich mir noch überlegen. Ich weiß nämlich nicht, ob Chris der geeignete Umgang für dich ist,“ witzelte Nick und folgte Sam in die Küche.
„Er hält es mit dir aus, also kann er so verkehrt nicht sein.“
„Auch wieder wahr,“ schmunzelte Nick und zog Sam dann in seine Arme. „Ist es wirklich okay für dich, dass ich heute Abend ausgehe? Wenn du magst, rufe ich die Jungs an und frage, ob ich dich mitbringen kann.“
„Mich? Zu einem Männerabend? Nicht gerade eine deiner besten Ideen,“ gab Sam zurück und schmiegte sich an ihn.
„Ich weiß. Ach ... es ist einfach komisch. Ich bin schon lange nicht mehr ausgegangen, ohne dass ich solo war.“
„Was ist schlimmer? Dass du jetzt keine Frauen mehr anbaggernd darfst, oder dass ich nicht dabei bin?“ fragte sie verschmitzt grinsend.
„Uhm ... laß mich nachdenken ... ,“ gab er grinsend zurück.
„Mach dass du verschwindest,“ lachte sie und schob ihn resolut von sich.
„Okay, okay. Bin schon weg.“
Er küßte sie noch einmal schmatzend, dann drehte er sich herum und strebte dem Durchgang zum Eßzimmer zu. Dort angekommen blieb er noch einmal stehen und drehte sich zu ihr herum.
„Um deine Frage zu beantworten ... letzteres. Ganz eindeutig.“
Sie erwiderte sein Lächeln und warf ihm dann eine Kußhand zu.
Mit dem beschwingten Gefühl, dass sein Leben ganz langsam und ungeplant Richtung Perfektion driftete verschwand er schließlich in seinem Zimmer und begab sich unter die Dusche.
Ein Abend mit seinen Freunden. Und seine derzeitige Freundin hatte rein gar nichts dagegen. Seltsam, aber eben typisch Sam und mit ein Grund, warum er sie so sehr liebte.

Der Ridersclub war für zwei Dinge berühmt und berüchtigt: Ein mechanischer Bulle, der sich ruckelend auf und ab bewegte und damit die Anatomie der unzähligen Frauen, die sich zu einem Ritt aufschwangen ganz schön durcheinander brachte und eben die gutgebauten, nach Abenteuer suchenden Mädchen, die sich hier in Scharen zusammen fanden.
Nick stand mit seinen Freunden am Rande des mit Luftkissen ausgelegten Kreises, der die Abstürze der selbsternannten Rodeoreiterinnen wenigstens einigermaßen bremste und genehmigte sich sein viertes Bier.
„Wie läufts mit Sam?“ brüllte ihm Chris gerade über die laute Musik und das Gejohle um sie herum ins Ohr.
„Bestens,“ brüllte Nick zurück. „Sie hat uns ne Nacht im Crystal Hotel organisiert und ich kann dir sagen ... ,“ er ließ den Rest des Satzes unausgesprochen, aber das grinsende Gesicht seines Freundes machte klar, dass er auch so verstanden hatte.
„Somit bist du also runter vom Markt?“ fragte Chris weiter.
„Worauf du einen lassen kannst.“
„Und du hast noch keinen ausgegeben?“ entrüstete sich sein Freund, was Nick zum Lachen brachte.
„Tequila?“ fragte er also.
„Zwei,“ ergänzte Chris. „Einen für den Umstand, dass das mit ihr geklappt hat und einen dafür, dass du mir nichts davon gesagt hast.“
Immer noch grinsend bestellte Nick bei einer braunäugigen, halbnackten Bedienung acht Tequila für sich und seine Freunde und wenig später prosteten sie sich zu.
„Auf Nick, der in naher Zukunft zur Couchpotato mutieren wird,“ rief Chris lachend.
„Da halte ich dagegen,“ brüllte Nick zurück und stürzte seinen Tequila in einem Zug hinunter.
„Wie? Nick ist nicht mehr solo?“ fragte Tom, ein blonder, etwas zu kurz geratener junger Kerl mit Pausbacken und bereits leicht zurückweichendem Haaransatz.
„Nope,“ bestätigte Chris an Nicks Stelle. „Unser Kumpel hier glüht sozusagen vor neu entdeckter Leidenschaft.“
„Gott. Da brauche ich gleich noch einen,“ verkündete Tom und bestellte bei der Bedienung eine weitere Rund Tequila.
Und so ging es munter weiter. Als sich die Zeiger der Uhr gegen drei näherten war Nick so weit, dass er sich kaum noch gerade auf den Beinen halten konnte. Seinen Freunden erging es allerdings auch nicht besser. Ein Großteil hatte sich zwar bereits verabschiede, doch Chris und Tom leisteten Nick weiterhin Gesellschaft.
„Sach mal ... ,“ nuschelte Chris, der neben ihm in einer der Nischen am Rand der Tanzfläche saß. „Was macht deine Sam denn jetzt, wenn du nich zu Hause bis?“
„Koffer packen,“ kicherte Nick.
„Wieso das?“ frage Chris verwirrt.
„Sie hat schon genug von ihm,“ vermutete Tom glucksend.
„Nee. Wir fliegen am Wochenende nach D.C.. Wegen der Sorg ... rechts ... dingsbums,“ lallte Nick.
„Sie hat’n Kind?“ entgegnete Tom entsetzt und verschluckte sich an seinem Bier. Sofort schlugen ihm drei Hände nicht sehr sanft und mehr als unkontrolliert auf den Rücken.
„Schon gut, schon gut,“ wehrte Tom schließlich ab. „Macht mich nich kaputt.“
„Ja, sie hat nen Sohn. Was dagegen?“ fragte Nick herausfordernd und nahm einen weiteren, tiefen Schluck von seinem Bier.
„Nee, nee. War nur ... is nur ... komisch ... also ... du als Vater ... sorry ... nee.“
„Ich kann gut mit Kindern,“ verteidigte sich Nick.
„Jaaaa. Weil du selbst eins bis,“ kicherte Chris.
„Ein großes Kind mit nem Riesenprügel,“ lachte Tom und verschluckte sich erneut.
„Niveaulos,“ entgegnete Nick kopfschüttelnd und stemmte sich schwankend in die Höhe. „Ich muß ers mal pissen. Und wehe ihr seid weg, wenn ich wieder komm.“
„Keine Panik. Tom bewegt sich so schnell nich mehr,“ grinste Chris und deutete auf seinen Freund, der in die Polster gesunken war und bewegungsunfähig geradeaus stierte.
„Steck den Stecker wieder rein, vielleicht funktioniert er dann wieder,“ kicherte Nick, schob sich an Chris vorbei und versuchte dabei krampfhaft, sich an den Weg zu den Toiletten zu erinnern.
Eine Weile torkelte er ziellos durch den Club, bis er schließlich im hinteren Teil den Gang zu den Toiletten erblickte.
Fünf Minuten später trat er wieder hinaus in die laute Musik und die zuckenden Lichter. Die Welt hatte begonnen, sich unangenehm vor seinen Augen zu drehen und alles was er wollte war nach Hause zu fahren und sich zu Sam ins Bett zu kuscheln. Alleine der Gedanken an ein Bett ließ ihn bereits leise seufzen. Es wurde wirklich Zeit, dass jemand das Beamen erfand. Dann könnte er jetzt einfach auf einen Knopf drücken und ...
„Hey, Vorsicht!“ hörte er es noch, dann traf er plötzlich auf unerwarteten Widerstand. „Paß doch auf wo du hin ... oh ...“
Er blinzelte gegen die pulsierenden Lichter des Clubs an und erkannte im Dämmerlicht ein junges Mädchen mit blonden Haaren bis zu ihrem Allerwertesten und einer Figur zum niederknien, das er gerade unsanft angerempelt hatte. Hm ... lecker.
„Tut mir leid,“ brachte er irgendwie hervor, während er sich an der Wand abstützte, damit dieses dämliche Schwanken aufhörte.
„Keine Ursache,“ gab sie lächelnd zurück.
„Ich bin Nick,“ stellte er sich vor und streckte ihr die Hand entgegen.
„Angenehm. Amber,“ entgegnete sie, während sie seine Hand schüttelte.
„Ganz alleine hier?“ fragte er weiter.
„Ja,“ nickte sie. „Meinen Freundinnen ist die Puste auf diesem dämlichen Bullen ausgegangen und ich trinke eigentlich nur noch die letzten Reste aus,“ dabei deutete sie auf ein Bataillon von Gläsern, die dicht gedrängt auf einem Stehtisch standen.
„Hm ... und dann?“
„Dann? Wollte ich mir eigentlich ein Taxi nehmen. Wieso?“ fragte sie mit einem koketten Augenaufschlag und einem breiten Lächeln.
„Ich suche ... auch noch ne ... Mitfahrgelegenheit,“ brachte er hervor.
„Oh ... hm ... sollen wir uns ein Taxi teilen?“
„Das wäre obercool,“ nickte er grinsend. Gott, es klappte doch immer wieder. Warum waren Frauen eigentlich so leicht zu kriegen? Nun ja ... ihm sollte es recht sein.
Ohne zu zögern hakte sich Amber bei ihm unter und sah dann zu ihm auf.
„Wollen wir?“
„Klar,“ nickte er und ließ sich folgsam wie ein Kind Richtung Ausgang ziehen.
Unterwegs fiel ihm ein junger Mann auf, der im hinteren Teil des Clubs stand und heftig winkte. Ah, Chris.
Er winkte zurück, deutete auf Amber, brüllte „TAXI!!“ und stolperte dann hinter ihr her aus dem Club.
Die frische Luft traf ihn wie ein Dampfhammer. Seine Welt begann sich sofort um einige Takte schneller zu drehen, sein Blick wurde noch unschärfer und sein Magen begann unangenehm zu pochen.
„Gott bin ich betrunken,“ stöhnte er.
„Das sehe ich,“ grinste Amber, steckte dann die Finger zwischen die Lippen und pfiff ein Taxi heran.
Das Geräusch ging ihm durch Mark und Bein und noch nie hatte er sich so sehnlich gewünscht, sich hinlegen zu können.
Er wußte nicht genau wie und wieso, aber sein Wunsch wurde ihm schneller erfüllt, als er gedacht hatte. Irgendwann fand er sich in einem Bett wieder. Die Laken fühlten sich angenehm weich und warm an seinem Gesicht an, sein Fuß hing über die Bettkante und der Kontakt zum Boden vermittelte ihm zumindest ansatzweise das Gefühl, dass er sich noch in der Realität befand.
„Hey, Nick,“ hörte er eine weibliche Stimme, ein Lächeln erstrahlte auf seinem Gesicht und mit geschlossenen Augen flüsterte er „Sam.“
„Nein, nicht Sam,“ hörte er es über sich kichern. „Amber.“
„Hm ... ,“ murmelte er und fühlte unvermittelt einen Druck auf seiner Brust.
„Komm schon. Ich habe das Taxi bezahlt. Jetzt reiß dich wenigstens ein bißchen zusammen.“
„Was? Wieso?“ nuschelte er.
„Komm schon,“ wiederholte sie und dann fühlte er weiche Lippen, die über seine strichen und eine Zunge, die verführerisch darüber leckte.
Sein letzter, bewußter Gedanke galt Sam. Seiner wunderschönen, geliebten, einmaligen Sam. Dann erfüllte schließlich sein leises Schnarchen das fremde Schlafzimmer.

Kapitel 58