Prolog
"So bin ich noch nie in meinem ganzen Leben behandelt worden," schrie sie und fuchtelte aufgebracht mit den Armen in der Luft herum.
"Es ist mir vollkommen egal, wie Du bisher behandelt wurdest...so geht das jedenfalls nicht weiter," brüllte er zurück.
"Mach doch nicht so einen aufstand wegen des Wagens. Du hast so viel Kohle, dass Du es in Deinem ganzen Leben nicht ausgeben könntest."
"Kapierst Du immer noch nicht, dass es damit nichts zu tun hat? Egal wie viel Geld ich habe, es ist immer noch meines. Verstehst Du das? Es ist nicht Dein Privatvermögen, das Du nach Lust und Laune verschleudern kannst."
"Oh Mann Nick, jetzt hab Dich doch nicht so," versuchte sie es nun etwas sanfter und setzte sich neben ihn auf die Couch.
"Candice, Du willst es nicht verstehen, oder? Ich habe es satt mich von Dir ausnutzen zu lassen."
"Was willst Du damit sagen?" fragte sie vorsichtig.
"Ich will damit sagen, dass Du gefälligst verschwinden und mich in Ruhe lassen sollst. Nimm den Wagen meinetwegen mit, aber lass mich in Zukunft in Ruhe."
"Aber..."
"Kein Aber...RAUS." Er konnte ihre Nähe nicht länger ertragen. Wieder einmal war er auf diesen Typ Frau herein gefallen. Wieder einmal mußte er sich eingestehen, dass er einen Fehler gemacht hatte, als er ihr vertraute. Wahrscheinlich war er im Moment mehr wütend auf sich, als auf sie.
Für einen Moment starrte sie ihn ungläubig mit offenem Mund an, dann erhob sie sich langsam und baute sich vor ihm auf.
"Das wirst Du noch bereuen Nick Carter...,"
"Ich weiß Candice, das kenne ich schon alles. Erspar es Dir und mir und verschwinde einfach, o.k.?"
Scheinbar wußte sie nicht, was sie jetzt noch sagen sollte, denn nach einem kurzen Moment drehte sie sich auf dem Absatz um und verlies fluchtartig seine Wohnung.
Kapitel 1