Chapter 49
Kevin sah dem bunten Treiben zu, beobachtete die Elfen, die die Kinder in Reih' und Glied aufstellten, um dem Weihnachtsmann ihre Wünsche zu verraten. Er hörte das Lachen, die Kinderstimmen, überall war es weihnachtlich geschmückt. Weihnachtslieder erklangen durch die Lautsprecher des Kaufhauses.
Aber in Kevin kam kein bisschen vorweihnachtliche Stimmung auf. Wie auch... Seine große Liebe, mit der er die letzten Weihnachten verbracht hatte, war fort und hinterließ ein Loch, das nicht zu füllen war. Letztes Jahr zu dieser Zeit hatten sie über Kinder gesprochen, das Erste hätte jetzt unterwegs sein sollen, um im nächsten Jahr selbst mit großen Augen auf den bunten Weihnachtsbaum zu sehen. Und jetzt war Kevins Traum geplatzt wie eine Seifenblase oder, um im jahreszeitlichen Rahmen zu bleiben, zerbrochen wie eine Christbaumkugel...
"Wie wäre das?" unterbrach Nick ihn in seinen trüben Gedanken. Er war vor Kevin aufgetaucht und hielt ihm strahlend einen wie wild bellenden, schwanzwedelnden, mechanischen Hund entgegen.
"Uhm... Nick, Brian hat zwei Hunde. Ich weiß nicht, ob ein drittes kläffendes Etwas da das richtige für Baylee ist."
Nick dachte einen Moment nach. "Stimmt..." Er sah sich suchend um. "Warte hier, geh nicht weg!" Nick eilte grinsend auf ein Regal zu, auf dem Puppen saßen, die sich wie echt in die Windel machen konnten.
Kevin seufzte. Allmählich kam ihm der Verdacht, dass Nick in seiner Kindheit etwas wichtiges verpasst hatte, das er gerade hier vor Ort hemmungslos auslebte... Kopfschüttelnd wandte er sich wieder dem Weihnachtsmann zu, der eben ein kleines Mädchen nach seinen Geschenkwünschen befragte.
Er selbst musste keine Geschenke mehr besorgen. Er hatte seine Brüder gebeten, dass sie dieses Jahr selbst etwas für seine Nichten und Neffen kauften, und danach nur die Rechnungen beglichen. Seine Mom bekam ein neues Auto, den sichersten Wagen, der derzeit auf dem Markt war. Ihrer war zwar noch nicht so alt, aber jetzt, wo sie aufs College wollte und viel unterwegs war, war es ihm lieber, dass sie es mit allem Sicherheitskomfort war. Seine Brüder bekamen maßgeschneiderte Armani-Anzüge und seine Schwägerinnen Designeruhren. Untereinander schenkten sich die Jungs schon lange nichts mehr, wenn sie nicht grade etwas total witziges entdeckten. Aber Kevin hatte dieses Jahr keinen Nerv, so was zu suchen. Es fehlte nur was für Baylee, und da wollten er und Nick zusammenlegen. Nicht wegen des Geldes, rein ideenmäßig.
"Wie ist das!? Das ist doch toll, oder??" Nick stand, wie aus dem Boden gewachsen, vor Kevin und hielt ihm ein fernlenkbares Rennboot mit Benzinmotor hin.
Kevin war nur ungern Spielverderber, aber er stellte sich etwas kindgerechteres für seinen dreijährigen Großcousin vor. "Dafür ist Baylee noch etwas klein... Ich glaub nicht, dass Brian ihn da Benzin einfüllen lässt... Außerdem lebt er in Atlanta, von ihrem Haus ist es weit bis zum nächsten See, und in den Pool darf das Gerät bestimmt nicht."
Nicks Schultern sanken nach vorn, sein Strahlen erlosch und Kevin fühlte sich, als hätte er jemanden umgebracht... Rasch nahm er Nick das große Boot aus den Armen.
"Aber, weißt du was? Lass es hier bei mir, ich schenke es dir zu Weihnachten, wenn es dir doch so gut gefällt. Ich hab schon lang nach einem Dankeschön dafür gesucht, dass du mich bei dir aufgenommen hast."
Das Strahlen kehrte auf Nicks Gesicht zurück. "Das ist doch selbstverständlich..."
Ehe Kevin sich versah, hatte er den feuchten Abdruck von Nicks Lippen auf der Wange... Na gut, damit konnte er eher leben als damit, Nick den Tag versaut zu haben.
Das Klingeln seines Handys lenkte ihn von seinem Freund ab, der jetzt Richtung Computerspiele strebte. Und der Blick aufs Display erinnerte Kevin daran, dass er einen wichtigen Termin vergessen hatte... In fünf Minuten sollte er bei seinem Therapeuten sein.
Sofort machte er sich daran, Nick wieder einzufangen.
Fünfunddreißig Minuten später fand Kevin einen Parkplatz, vor einem Gebäude im spanischen Stil. Innerlich fluchte er ein bisschen, dass er wie immer zu spät dran war, und dass Nick nun doch allein nach einem Geschenk suchen musste. Aber ändern konnte er daran jetzt nichts mehr. Er hatte Brian und sich selbst geschworen Hilfe zu suchen, und jetzt zog er das auch durch.
Sein Arzt, Dr. Livingston, der hier seine Praxis hatte, war eher Therapeut der Sternchen als der Stars. Er war in L. A. zwar bekannt, aber nicht berühmt. Dafür hatte er den Vorteil, dass er kurzfristig noch Termine für Kevin erübrigen konnte.
Als der schließlich vor ihm saß, legte der Doktor seine Fingerspitzen aneinander und blickte ihn konzentriert an. Natürlich sagte er nichts zu Kevins Verspätung. Wieso auch, das ging von Kevins eigener Zeit ab, und bezahlen musste er so oder so die volle Stunde.
"Wie geht es Ihnen heute, Kevin?" wollte Livingston wissen.
"Nicht so besonders... Überall, wo ich hinsehe, ist man in Weihnachtsstimmung. Ich teile diese Gefühle im Moment nicht grade..." Wie so oft, rieb er ganz in Gedanken über den helleren Streifen an seinem Finger, wo sein Ehering gesessen hatte.
"Und wie fühlen Sie sich stattdessen?" erkundigte sich der Doktor. Seine Stimme klang wohldosiert interessiert.
Kevin starrte ins Leere. "Wie soll ich mich denn fühlen? Mein Anwalt hat mir gestern mitgeteilt, dass Kristins Rechtsbeistand ihn kontaktiert hat, um die Scheidungsbedingungen durchzugehen. Meine Hunde horchen immer noch jedes Mal auf, wenn sich eine Tür öffnet, und sind ganz enttäuscht wenn es nicht Frauchen ist, die reinkommt. Ich besitze ein Haus in L.A., das ich dringend loswerden will, und eine Farm mit Herrenhaus in Kentucky, in dem ein vollständig eingerichtetes Kinderzimmer auf Kinder wartet, die nicht kommen werden... In den Farben eingerichtet, die meine Frau... zukünftige Exfrau ausgesucht hat, wohlgemerkt. Ich hab keine Ahnung wie mein Leben weitergehen soll, und zu allem Überfluss ist in vier Tagen Weihnachten, als hätte ich da jetzt Nerven zu!" Kevin merkte, dass er sich in Rage redete, und verstummte.
Dr. Livingston sah ihn nur ruhig an und schwieg.
Kevin seufzte als ihm klar wurde, dass sein Therapeut noch auf die Antwort wartete. "Leer und traurig, abgewechselt mit rasend vor Wut und Bitterkeit..." gab er dieselbe Auskunft, die er schon in ihrer ersten Sitzung gegeben hatte.
"Hm..." meinte der Arzt und starrte auf seine Hände, deren Finger gegeneinander trippelten. Einen weiteren Kommentar dazu, dass es Kevin, trotz der zwei Termine wöchentlich seit sechs Wochen, nicht besser ging, gab er nicht ab.
"Und Sie hatten seit Ihrer letzten Sitzung aggressive Schübe?"
"Ja, hatte ich, aber ich ließ sie nicht zu..." Wie konnte Kevin auch. Seine Umgebung sollte nicht dafür büßen müssen, dass er sich immer noch nicht im Griff hatte. Vor allem Nick nicht, der so viel für ihn tat und in dem Fall alles abbekäme.
"Wie ist es mit Suizid-Gedanken?" wollte der Doktor wissen.
"Keine... Ich wohne noch bei dem Freund, von dem ich erzählte, und er lässt mir nicht viel Zeit zum Grübeln."
"Und die Albträume?"
Kevin seufzte erneut. "Sie sind noch da. Nicht jede Nacht, aber in drei von fünf Nächten."
Dr. Livingston notierte sich etwas. "Nehmen Sie das Schlafmittel, das ich Ihnen verschrieb, Kevin?"
"Ähm... nein... Ich würde gern aufwachen können, wenn ich schlecht träume..."
Der Doktor sah ihn einen Moment lang an, als könnte er Kevins Worte nicht begreifen, und zuckte dann mit den Schultern. "Ihre Wahl." Er schrieb weiter, dann legte er den Stift weg und die Fingerspitzen wieder aneinander.
"Wie Sie schon wissen, Kevin, vertrete ich die Theorie, dass gezielt ausgeübte Empfindungen, und die Reaktionen darauf, in der Lage sind eine Krise abzubauen. Es gibt bisher nur vorläufige Untersuchungen dazu, aber die Erfolge sprechen für sich. Daher möchte ich Ihnen vorschlagen, es einmal zu versuchen. Natürlich nur wenn Sie zustimmen."
Kevin runzelte die Stirn. Ihm war bekannt, dass Livingston eine neue Art der Therapie praktizierte, in der Gefühle gezielt ausgelebt statt bekämpft wurden. "Wie... würde das denn aussehen? Was genau soll ich machen?"
Livingston beugte sich vor und zum ersten Mal blitzte echtes Interesse in seinen Augen auf. "Ich könnte mir das so vorstellen..."
***
Ein paar Tage später dachte Kevin noch immer über Dr. Livingstons Worte nach, ohne für sich zu einem Ergebnis zu kommen. Er wusste wirklich nicht, was er davon halten sollte. So kam es, dass er mit Nick zu AJ und Cat fuhr, wo dieses Jahr tatsächlich so was wie eine Backstreet-Weihnachtsfeier stattfand, und mitten im Trubel stumm herumsaß und ins Leere blickte, während Nick mit Baylee das ferngesteuerte Auto ausprobierte.
Kevin bemerkte nicht, dass sich Cat neben ihn setzte. Erst als sie ihn am Arm berührte, zuckte er kurz zusammen und wandte sich zu ihr um.
"Entschuldige, ich war in Gedanken... Hast du was gesagt?"
Cat schmunzelte milde. Viel hatte sich seit der Tour nicht geändert an Kevins Verhalten, doch sie hatte Nachsehen mit ihm.
Ich wollte nur wissen, ob du noch was trinken möchtest
?!
Nein, danke. Ich bin versorgt.
Cat nickte, nicht wissend wie sie Kevin fragen sollte, wie es ihm denn nun ging. Schließlich hatten sie sich schon einige Tage nicht mehr gesehen
und so sicher sie auf der Tour noch im Umgang mit ihm war, so fremd kam er ihr nun plötzlich vor
Wie macht sich denn unser Daddy so? fragte nun Kevin unvermittelt. Lässt er dich gelegentlich mal allein vor die Tür oder läuft er immer noch mit einem Kissen hinter die her?
Ach, es geht. Solange keine Arzttermine ins Haus stehen benimmt er sich, aber sobald ich zu den Untersuchungen muss, tut er als würde es jeden Augenblick losgehen. Die flache Hand, die auf Cats Bauch wanderte, wurde immer mehr eine Routinegeste für sie und auch Kevin schmunzelte matt.
Wie geht's dir denn so? Lässt es sich einigermaßen aushalten mit Nick? fragte Cat leise.
"Ja, es ist nicht so schlimm wie man es sich vorstellt." meinte Kevin belustigt. "Auch wenn wir uns wegen Nichtigkeiten in die Wolle kriegen." Er wurde wieder ernst. "Aber er lenkt mich ab und das ist wohl das, was ich zur Zeit am meisten brauche."
Cat nickte verständnisvoll. "Was ist mit deiner Mom? Fliegst du die Tage hin?"
Kevin schüttelte langsam den Kopf. "Nein... Es ist einfach im Moment nicht das Richtige und Mom versteht das. In den letzten Jahren war ich zu Weihnachten mit Kristin da, es würde mich alles dort an sie erinnern... Und ich könnte es nicht ertragen, Bohemian Earth zu sehen. Alle meine Träume hingen an diesem Haus. Jetzt weiß ich nicht, was ich damit tun soll..."
Cat nickte verstehend, schwieg jedoch.
Zu ihrer Rettung kam AJ hinzu und ließ sich schwungvoll neben sie auf dem Sofa nieder.
Hey ihr beiden
zieht ihr schon wieder über unschuldige, abwesende Menschen her?
Cat lachte. Ja, wie immer
über dich. Sie unterdrückte den Impuls AJ einen spontanen Kuss zu geben. Sie wollte Kevin den Anblick eines offensichtlich ziemlich frisch verliebten Pärchens lieber ersparen. Zumindest in direkter Nähe.
Ich habs doch gewusst. triumphierte AJ und nahm einen Schluck von seiner Coke. Sag mal, Kev
Schläfst du inzwischen wieder besser?"
Kevin zog eine Augenbraue hoch. "Wenn du so fragst, muss ich schrecklich aussehen... Oder möchtest du gerne wissen, wie es mit Dr. Livingston läuft, und traust dich nur hintenrum an das Thema heran?"
AJ's Wangen röteten sich ganz leicht. "Naja, es wird nicht jeder gern auf seinen Therapeuten angesprochen. Brian hat uns erzählt, dass du inzwischen zu einem gehst, aber nichts näheres, und ich... wüsste gern ob er dir helfen kann..."
Kevin zuckte hilflos mit den Schultern. "Das wüsste ich selbst gern... Bisher hat sich nicht viel getan. Allerdings nehme ich die Schlaftabletten nicht, die er mir verschrieben hat. Und bei unserem letzten Gespräch hat er mir einen Vorschlag gemacht, von dem ich absolut nicht weiß, was ich davon halten soll..."
"Was für einen Vorschlag?" wollte Cat interessiert wissen.
"Naja, er hat da eine neue Therapie... In der werden Situationen herbeigeführt, in denen die Gefühle, die beim Patienten die meisten Probleme verursachen, ausgelöst werden. Dann soll man sie ausleben statt zu unterdrücken, also... in meinem Fall wären das Wut und Aggression. Er hat mir vorgeschlagen mir jemanden zu suchen, der mich wütend macht und den ich dann verprügeln kann... Unter bestimmten, kontrollierten Bedingungen natürlich, mit Leuten, die notfalls einschreiten, und Boxhandschuhen, um das Verletzungsrisiko gering zu halten. Seit fünf Tagen denke ich über diesen Vorschlag nach und komme zu keinem Ergebnis..."
"Und der Doktor meint, es würde dir helfen können?" hakte AJ noch mal nach.
"Ich denke schon. Sonst würde er es wohl nicht vorschlagen, schätze ich." Allerdings klang Kevin wenig überzeugt.
AJ überlegte. "Irgendwie klingt es, als wär da was dran." stellte er fest.
"Hm... ja... Aber ich will mir nicht jemanden suchen mit den netten Worten: 'Ich brauche wen den ich verprügeln kann, ich zahle gut.'"
"Mich kannst du umsonst haben."
Cat und Kevin sahen AJ verblüfft an.
"Wozu kann Kev dich haben?" hakte Cat entgeistert nach.
"Na mich zu schlagen! Immerhin bin ich doch mit schuld an der ganzen Sache."
"Ja... klar... Ich stell mich mit dir in den Ring und haue dich um, du bist ja genau in meiner Gewichtsklasse." Kevin verdrehte die Augen. "Und ich hab dir schon mal gesagt, dass Kristin auch jeden anderen genommen hätte."
"Aber sie hat keinen anderen genommen, sondern mich. Kev, ich weiß, dass du mich liebst und deine Wut auf mich verdrängst... Aber ich befürchte, dass sie noch irgendwo da drin ist und eines Tages hochkommt, und dann fängst du an mich wirklich zu hassen. Das will ich nicht... Ich will, dass du mir gibst was ich verdiene... Das was du damals im Hotelzimmer angefangen hast, und was zu Ende zu bringen Marcus dich gehindert hat..."
Kevin starrte AJ entsetzt an, der seinen Blick bittend erwiderte. "Das ist dir ernst, ja? Das ist dir wirklich ernst..."
"Kevin, ich sehe und höre täglich, wie schlecht es dir geht... Egal ob ich nun schuld daran bin oder nicht, ich würde alles tun, damit es besser wird. Wenn ich das mit einem blauen Auge und ein paar Blutergüssen erreichen kann, soll mir das nur recht sein. Die tun weh, aber nur begrenzte Zeit, und sind mit dem was du durchmachst nicht mal ansatzweise vergleichbar. Bitte, lass mich dir den Gefallen tun..."
Hilfesuchend wandte Kevin sich an Cat, auf der Suche nach der Stimme der Vernunft. "Bitte, rede ihm diesen Mist aus. Das kann er nicht wirklich wollen, mach ihm das klar!"
Cat sah hilflos zwischen den beiden Männern hin und her. In Kevins Augen, die sie beschwörend ansahen, stand die allgegenwärtige Traurigkeit, die niemals aus seinem Blick wich, seit Kristin fort war. In AJ's braunen Hundeaugen dagegen lag ein Flehen um Verständnis, und dahinter das schlechte Gewissen, das AJ damals hatte rückfällig werden lassen. Es war noch immer da, und möglicherweise würde es niemals verschwinden, sondern immer eine Gefahrenquelle bilden...
Cats Hand legte sich erneut schützend auf ihren Bauch. Wie sollte sie AJ die stumme Bitte abschlagen, wenn ihre Erfüllung bedeuten konnte, das Risiko eines erneuten Rückfalls zu verringern? Reichte die eine Lüge nicht, als AJ mit den Fans in Dublin offiziell seine dreijährige Drogenfreiheit gefeiert hatte, während es in Wahrheit erst vierzig Tage waren? Hatten sie nicht alle genug stumm allein für sich gelitten?
Nein, es war an der Zeit aufs Ganze zu gehen und wirklich füreinander einzustehen. Bedauernd wandte sie sich zu Kevin um und schüttelte den Kopf. "Tut mir leid, aber... ich kann es ihm nicht ausreden... Es ist vielleicht das Beste was ihr machen könnt, um euch zu helfen. Euch beiden." Damit stand Cat auf, drückte Kevin kurz die Schulter, und flüchtete vor dem weiteren Gespräch in die Küche.
Kevin blickte ihr perplex nach. "Das kann nicht ihr ernst sein."
"Doch, sieht so aus. Du willst ja wohl nicht riskieren mit einer Schwangeren zu streiten, erst recht unterm Weihnachtsbaum, oder? Dann wirst du das hinnehmen müssen. Wir beide steigen in den Ring." AJ grinste zufrieden.
Kevin resignierte vor dieser Logik. "Dass du verrückt bist, weißt du aber?"
AJ schlug ihm aufmunternd auf die Schulter. "Das weißt du aber auch schon länger..."