Chapter 17
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was
Was passiert jetzt mit ihm? fragte sie zitternd nach und nahm all ihre Kraft zusammen um das Beben das sie überkam zu unterdrücken.
"Ich weiß nicht. Wie ich Nick kenne, wird er erst mal verhindern, dass der Kerl aus der Bar weg kommt, damit wir nicht noch mal Scherereien mit ihm haben. Wahrscheinlich wird Nick es der Hoteldirektion melden lassen. Und dann wird sich Marcus gern des Betrunkenen annehmen und ihn an die frische Luft befördern, wobei ihm Nick garantiert hilfreich zur Hand geht."
Er strich beruhigend über ihren Rücken. Sie war vollkommen verkrampft und fröstelte... Besorgt zog AJ sie enger an sich.
"Sshh... Alles ist wieder gut... Du brauchst keine Angst mehr zu haben."
Gott, ich hab gedacht der Kerl
. Ich weiß nicht was ich
Himmel
Cats Stimme wurde immer leiser. Sie konnte kaum einen klaren Gedanken fassen und versuchte erfolglos den Kloß in ihrem Hals hinunter zu schlucken um nicht zu weinen. Ließ sich aber schließlich an AJs Brust fallen und begann leise zu schluchzen.
Dieser Tag konnte getrost aus ihrem Kalender gestrichen werden, der war schon mehr als einmal benutzt.
"Cat, Honey..." AJ legte seine Arme beschützend um sie und lehnte die Wange an ihr duftendes Haar. Immer weiter strich seine Hand auf und ab, aber jetzt wusste er nicht mehr, wen von ihnen er beruhigen wollte. Wenn sie nicht dort gewesen wären... Nicht auszudenken...
Cat vernahm deutlich das leise Geräusch das der Fahrstuhl von sich gab als sie auf ihrer Etage angekommen waren und die Türen sich öffneten. Dennoch löste sie sich nicht von AJ. Sie fühlte sich das erste Mal seid ewigen Zeiten wieder sicher und beschützt.
Sie wollte ihn und das Gefühl der Sicherheit und nähe, die sie so dringend brauchte, nicht einfach loslassen.
AJ spürte, dass Cat sich nicht bewegte, dass sie in ihrer engen Umarmung verharrte, obwohl sie bestimmt bemerkt hatte, dass sie standen.
Kurzentschlossen streckte er die Hand nach dem Nothalt-Schalter aus und betätigte ihn. Als er den Arm wieder um Cat legte, fanden seine Finger wie von selbst zu der samtigen Haut in ihrem Nacken. Sie war warm und weich, als sein Daumen leicht darüber fuhr. AJ schloss die Augen und stellte sich vor wie es wäre, diese Stelle zu küssen und sich mit den Lippen langsam nach vorn, zu der Vertiefung zwischen ihren Schlüsselbeinen vorzuarbeiten.
Eine ganze Weile standen sie schweigend ineinander verschlungen und regungslos im Fahrstuhl, bis Cat sich langsam wieder beruhigte.
Die Tränen liefen ihr noch immer über die Wangen und versickerten langsam im Stoff von AJs Shirt.
Doch das Zittern ließ nach, ebenso wie ihr leises schluchzen.
Verstohlen wischte Cat sich schließlich mit einer Hand die Tränen aus dem Gesicht.
Dein Shirt ist nass. nuschelte sie beiläufig an AJs Brust und atmete tief durch, bevor sie sich ein kleines Stück von ihm löste, ihre Hand auf dem Fleck aus Tränen und Make Up platzierte und zu ihm aufsah
Er konnte nicht antworten. Er hatte die Augen geöffnet, vielleicht ein Fehler, denn er hatte ihre tränenfeuchten Wangen gesehen und ihre großen, grünen Augen, und war sofort in ihnen versunken. Sie war so nah... Er spürte ihren Körper, ihren Herzschlag, ihr zittriges Atmen. Behutsam umfasste er ihr Gesicht, trocknete mit den Daumen sanft ihre Tränen. Und ehe er es verhindern konnte, senkte er den Kopf und seine Lippen strichen weich über ihre.
Cat schloss die Augen und stand augenblicklich in Flammen.
Ihr Herz setzte Schlagweise aus und ihr Atem kam nur noch Stoßweise.
Während ihr Verstand ganz klar &Mac226;Nein sagte, zu dem was sie tat, befürwortete ihr Körper AJs sanfte Berührung und seine warmen Lippen umso mehr.
AJ spürte, wie sich Cat instinktiv an ihn presste. Ihre Reaktion beruhigte ihn, er hatte befürchtet zu weit gegangen zu sein. Aber zugleich wühlte sie ihn auf... So lange hatte er davon geträumt sie zu halten, plötzlich wurde sein Traum Wirklichkeit. Seine Finger streichelten weiter liebevoll ihr Gesicht, während seine Lippen sich teilten und er mit der Zunge sacht die Konturen ihres Mundes nachfuhr. Sie schmeckte süß, ihre Lippen bebten. AJ senkte seinen Mund auf ihren und bat zärtlich um Einlass.
Nur zu gerne öffnete Cat die Lippen für ihn und während er sich langsam seinen Weg bahnte, löste sie ihre Arme von seiner Hüfte, die bis dahin dort geruht hatten und fuhr langsam seinen Rücken hinauf bis zu seinem Nacken.
Sie spürte die Gänsehaut die sich auf AJs Körper bildete und ließ ihre Fingernägel sanft in seinen Haaransatz gleiten.
Cat gab ihre Restlichen wirren Gedankengänge auf, als AJ sie noch ein Stück näher an sich zog und sie ein leises Stöhnen vernahm.
Das war der Moment in dem der ganze, offensichtlich verfluchte, Tag von ihr abfiel und sie sich widerstandslos dem Augenblick hingab.
AJ erschauderte leicht, als er spürte wie Cat ihn mit den Fingernägeln im Nacken kraulte. Er hatte das Gefühl, seine Knie könnten jeden Moment unter ihm nachgeben. Er brauchte einen sicheren Halt... Also dirigierte er Cat mit seinem Körper rückwärts aus dem Fahrstuhl, bis sie zwischen ihm und der Flurwand gefangen war.
Hungrig erforschte er ihren Mund, streichelte ihre Zunge mit seiner und erstickte sein eigenes Stöhnen in ihrem Mund. Am Rande seines Geistes tauchte der Gedanke auf, dass sie hier beobachtet werden konnten, dass jemand sie stören könnte und es dann vielleicht vorbei wäre, eine verlorene Chance, eine ungenutzte Gelegenheit...
"Zu mir oder zu Dir, Baby
?! murmelte er schmunzelnd an ihre Lippen, während er mit beiden Händen durch ihr seidiges Haar fuhr, das seine Finger längst gelöst hatten, um es auf seiner Haut zu fühlen.
Ein leises Lächeln stahl sich auf Cats Gesicht und sie ließ einen Moment von ihm ab um ihn anzusehen.
Seine Augen hatten sich vor Erregung bereits verdunkelt und funkelten verräterisch im matten Flurlicht.
Glaubst Du, dass mir das egal ist? grinste sie wissentlich und lehnte sich unbeeindruckt an die Wand in ihrem Rücken.
Für einen Moment sah er so sündenlos und unschlüssig wie ein kleiner Junge aus, bevor er kommentarlos nach ihrer Hand griff und sie mit sich zog.
Cat kicherte leise, als sie AJ's Zimmertür erreichten.